Suunto

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Suunto Oy

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Rechtsform Tochtergesellschaft
Gründung 1936
Sitz Vantaa (Finnland)
Mitarbeiterzahl 500
Umsatz 104,2 Mio. [1][2][3]
Branche Messgeräte, Tauchcomputer
Website www.suunto.com
Stand: 31. Dezember 2012

Suunto Oy [ˈsuːntɔ] ist ein finnisches Messgeräte-Unternehmen, das Sport-Funktionsuhren, Tauchinstrumente sowie Kompasse herstellt. Der Sitz sowie die Produktionsstätte befinden sich in Vantaa, Finnland. Suunto befindet sich seit 1999 im Besitz von Amer Sports.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Suunto wurde im Jahr 1936 vom Vermesser und Erfinder Tuomas Vohlonen als Familienunternehmen gegründet.[4] Anfänglich stellte das Unternehmen Magnetkompasse her, die wie eine Armbanduhr am Handgelenk getragen werden (M-311). Zwar waren die ebenfalls an einem Armband getragenen Adrianov-Kompasse in Russland bereits gebräuchlich, jedoch verfügte Vohlonens Bauart im Unterschied zu diesen über eine flüssigkeitsgelagerte Kapsel. Vohlonen ließ dies im Jahr 1933, also bereits vor der Gründung, patentieren. Während des Zweiten Weltkrieges wurden diese Kompasse hauptsächlich für das finnische Militär hergestellt und sind weiterhin in Produktion. Aufgrund der notwendigen Massenproduktion war die Entwicklung der Produktionsschritte von entscheidender Bedeutung für das Unternehmen. 1939 verstarb Vohlonen, weswegen seine Frau das Unternehmen bis 1952 weiterführte.

Das Sortiment wurde 1965 um Kompasse für Taucher (SK-4) und 1975 um den Dom-Kompass für Segler erweitert. In den folgenden Jahren wurde das Unternehmen weltweit bekannt. Seit 1987 entwickelt und produziert Suunto Tauchcomputer und seit den 1990er-Jahren elektronische Kompasse, sowie Outdoor- und Sportuhren.[5] 1996 übernahm Suunto den schweizerischen Kompasshersteller Recta in Biel,[6] welcher unter anderem die Armeen der Schweiz, Österreichs und Kanadas beliefert.[7] Unter der Produktbezeichnung Global System vertrieb Recta auch Kompasse mit einer speziellen Kapselkonstruktion, die unabhängig von der lokalen magnetischen Inklination weltweit verwendet werden können.

1999 wurde Suunto vom Konzern Amer Sports übernommen. In den Jahren 2010 und 2012 wurden Sport- und Tauchuhren von Suunto mit dem red dot design award ausgezeichnet.[8]

Unternehmensprofil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mangels Veröffentlichungspflicht und begründet durch die Politik der Muttergesellschaft liegen nur spärliche Angaben über das Unternehmen vor. Gemäß Eigenangaben hat Suunto weltweit rund 400 Mitarbeiter und vertreibt seine Produkte in rund 100 Ländern.[9] Nach einer Studie hält Suunto einen Anteil von 40 % des Marktes für Tauchcomputer.[10] Im Jahr 2012 erzielte das Unternehmen – als Bereich Sports Instruments der Muttergesellschaft Amer Sports – einen Umsatz von 104,2 Millionen Euro.[1][2][3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jo Beckendorff: Amer Sports 2012: Mavic und Suunto legten gut zu. Branchennachrichten bei Radmarkt.de vom 1. Februar 2013.
  2. a b Rekord-Umsatz bei Amer Sports trotz mildem Winter 2011/12.@1@2Vorlage:Toter Link/www.sport-fachhandel.com (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Meldung bei Sport-Fachhandel.com vom 25. Februar 2013.
  3. a b Amer Sports Financial Statements 2012. (Memento des Originals vom 1. Juni 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.amersports.com (PDF; 3,6 MB) Jahresbericht 2012 bei Amersports.com (S. 6), abgerufen am 17. Mai 2013.
  4. Artikel über den Gründer Tuomas Vohlonen
  5. Zeittafel auf der Facebook-Präsenz von Suunto
  6. Geschichte von Recta
  7. Eintrag über den Kompasshersteller Recta im Compass Museum
  8. Mit dem Red-Dot Design Award ausgezeichnete Suunto-Produkte
  9. Profil von Suunto
  10. Birgitta Sandberg: Managing and Marketing Radical Innovations. Routledge, 2008, ISBN 978-0-415-43307-5, S. 203.