Sven Piayda

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Sven Piayda (* 1977 in Gelsenkirchen) ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler, der Fotografie, Video, Klang sowie computermanipuliertes und -generiertes Bildmaterial verwendet.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Piayda studierte von 1998 bis 2003 Gestaltungstechnik an der Universität Duisburg-Essen. Während des Studiums begann er sich mit Fotografien an verschiedenen Ausstellungen zu beteiligen. Seit 2006 unterrichtet er Bildbearbeitung, vektorbasiertes Gestalten, computergenerierte Bilderstellung, digitale 3D-Gestaltung und Audiovision. Des Weiteren hält er Vorträge zum Digitalen in der Kunst[1] und ist als Musiker mit verschiedenen Projekten unterschiedlichster Stile wie AESTATE[2] und Record Of Tides[3] aktiv. Seit 2003 betreibt er einen Blog[4], in dem er neben kunstbezogenen auch persönliche Themen behandelt.

Er lebt in Mülheim an der Ruhr und Luxemburg.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der reflexive Aspekt bezüglich der genutzten Medien und ihrer manipulativen Technologie spielt eine wichtige Rolle in seinen Arbeiten. So reflektieren seine Videoinstallationen und Fotografien die Möglichkeiten ihrer selbst. Die Arbeiten zitieren oftmals Medien- oder Kunstgeschichte, spielen mit der postmodernen Idee des Remixes oder der Spiegelung des Prozesses von Bildproduktion und -konsum.

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016: Tagic Kingdom (Exquisite Boredom), Kunstraum Unten, Bochum
  • 2016: Puddle, Kunstmuseum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen
  • 2015: #howdeepisyourlove, Galerie Tellerrand, Gelsenkirchen
  • 2015: New Pictures From Outer Rim, galerie143, Dortmund
  • 2014: Seascapes, Ikosaeder Galerie, Essen
  • 2014: Show/Time, Kunstverein Bochumer Kulturrat, Bochum
  • 2013: Imaginary Black Forest, Clowns & Pferde Galerie, Essen
  • 2012: The Promise Of Absence, galerie143, Dortmund

Gruppenausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Displa(y)ced, Stadtraum Dresden/Kunstverein Alte Feuerwache Loschwitz, Dresden
  • 2017: Jackson Pollock Visiting, Galerie an der Ruhr, Mülheim
  • 2017: Let`s Buy It / Kunst Und Einkauf, Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Oberhausen
  • 2016: Jahresausstellung, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Mülheim
  • 2015: Jahresschau, Kunstmuseum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen
  • 2015: Kunststoffe, Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Oberhausen
  • 2015: One Minute Film & Video Festival, Stadtmuseum Schlössli, Aarau, Schweiz
  • 2014: Group Show, Ikosaeder Galerie, Essen
  • 2014: Jahresausstellung, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr, Mülheim
  • 2013: Offene Galerie, galerie143, Dortmund
  • 2013: One Minute Film & Video Festival, Kino Freier Film, Aarau, Schweiz
  • 2013: Akt, Kunsthaus Troisdorf, Troisdorf
  • 2013: Paintografie, d-52. raum für zeitgenössische kunst, Düsseldorf
  • 2012: Klang, Künstlerverein Walkmühle, Wiesbaden
  • 2012: Aus Dem Leben Der Tische..., Museum Abtei Liesborn, Wadersloh
  • 2012: 6010 Video- und Filmfestival, Viktoria Kino, Hilchenbach
  • 2012: Zwei, Eins, Meins, Museum Folkwang, Essen
  • 2011: BLICKE, Blicke, Internationales Filmfestival des Ruhrgebiets, Bochum
  • 2011: Offene Galerie, galerie143, Dortmund
  • 2011: Tischsitten, Städtische Galerie Sohle 1, Bergkamen
  • 2011: Licht QQTec / QQArt Galerie, Hilden
  • 2011: Frisch Zubereitet, Ludwig Galerie Schloss Oberhausen, Oberhausen
  • 2010: Im Namen Der Lippischen Rose, Museum Burg Horn, Horn-Bad
  • 2001: SICHTWERK02, Zeche Zollverein, Essen

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Let´s Buy It / Kunst und Einkauf, Von Albrecht Dürer über Andy Warhol bis Gerhard Richter, Christine Vogt (Hrsg.), Bielefeld, 2017
  • Jahresschau Gelsenkirchener Künstlerinnen und Künstler, Kunstmuseum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen, 2015
  • Klang, Künstlerverein Walkmühle, Wiesbaden, 2012
  • The Promise Of Absence, galerie143, Dortmund, 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kunstmuseum Muelheim: Diskussionsfreudiger Start unserer Reihe "Digital Lecture" mit Matthias Danberg & Sven Piayda am 7.4., Fortsetzung folgt. In: @Kunstmuseum_MH. 12. April 2016, abgerufen am 29. Juli 2017.
  2. AESTATE. Abgerufen am 29. Juli 2017.
  3. Record Of Tides. Abgerufen am 29. Juli 2017 (englisch).
  4. SVEN PIAYDA | BLOG. Abgerufen am 27. Februar 2017.
  5. Ruhrpreis - Stadt Mülheim an der Ruhr. Abgerufen am 27. Februar 2017 (deutsch).
  6. Hungertuch 2015 für die Kategorie Musik: AESTATE | KUNO. Abgerufen am 27. Februar 2017 (de-de).