Synchronie

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Synchronie ist ein Teilgebiet der Sprachwissenschaft, das sich mit der Analyse der gleichzeitig bestehenden Erscheinungsformen einer bestimmten Sprache oder verschiedener Sprachen auf einer Zeitebene beschäftigt. Im Gegensatz dazu steht die Diachronie.

Diachronie und Synchronie werden in den Fachwissenschaften als separate, sich methodisch ausschließende Ansätze betrachtet. Einige Wissenschaftler wie L. A. Fallers und Jack Goody (beispielsweise Die Logik der Schrift und die Organisation von Gesellschaft, 1986/1990) setzen sich jedoch bewusst über diese methodologischen Einschränkungen hinweg.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Georg Objartel: Sprachstadium. In: Lexikon der germanistischen Linguistik. 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Hrsg. v. Hans Peter Althaus, Helmut Henne, Herbert Ernst Wiegand. Niemeyer, Tübingen 1980, S. 557–563, besonders Abschnitt Sprachstadium: Synchronie und Diachronie, S. 558–560. ISBN 3-484-10391-4.
  • Ferdinand de Saussure: Grundfragen der allgemeinen Sprachwissenschaft. 2. Auflage. De Gruyter, Berlin 1967. (Übersetzung des französischen Originals Cours de linguistique générale von 1916; entscheidende Quelle für die Konzeption von Synchronie.)

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Synchronie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen