Syndikat (Autoren)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Syndikat e. V. ist ein Verein zur Förderung deutschsprachiger Kriminalliteratur, in dem deutschsprachige Krimiautoren organisiert sind.

Offiziell gegründet wurde Syndikat am 2. Februar 1986 auf Initiative der Kriminalautoren Fred Breinersdorfer und Peter Schmidt. Aufgenommen werden deutschsprachige Autoren, die mindestens eine selbständige, professionelle Veröffentlichung vorweisen können. Selbst bezahlte Veröffentlichungen werden nicht anerkannt. Der Verein ist Mitglied in der internationalen Kriminalschriftstellervereinigung AIEP und der IACW (International Association of Crime Writers).

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2014 waren mehr als 830 deutschsprachige Krimiautorinnen und -autoren aus Deutschland, der Schweiz und Österreich in dem Verein zusammengeschlossen. Das 500. Mitglied des Vereins wurde nach einer Meldung des Nordpark-Verlages vom 17. September 2008 der Kölner Autor Frank Schätzing. Im Februar 2018 wurde die Mitgliederzahl mit 750 angegeben.[1] Neben den Mitgliedern gibt es etwa 40 sogenannte „Amigos“ (Verleger, Fernsehleute, Förderer und Fans), die Zutritt zu den Versammlungen und Veranstaltungen haben. Die Interessen der Vereinigung werden durch ein Sprecherteam wahrgenommen. Die Sprecher von Syndikat sind derzeit (2018) Christine Bonvin, Daniel Carinsson und Jens J. Kramer. Zu den ehemaligen Sprechern zählen Jürgen Alberts, Sabina Altermatt, Horst Bosetzky, Fred Breinersdorfer, Horst Eckert, Angela Eßer, Edgar Franzmann, Rebecca Gablé, Peter Godazgar, Andreas Izquierdo, Jana Jürß, Jürgen Kehrer, Gisa Klönne, Sabina Naber, Elke Pistor, Barbara Saladin, Ilka Stitz und Jan Zweyer.

Syndikat veranstaltet jährlich die „Criminale“, während der es den Friedrich-Glauser-Preis in mehreren Kategorien und den Hansjörg-Martin-Preis (Kinder- und Jugendkrimipreis) verleiht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Edith Kneifl erhält „Ehrenglauser“, deutschlandfunkkultur.de, 4. Februar 2018, abgerufen am 5. Februar 2018.