Pik Thorez

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Pik (Maurice) Thorez
f1
Höhe 6323 m (oder 6401 m)
Lage Kreis Aksu Konaxeher im Regierungsbezirk Aksu in Xinjiang (VR China)
Gebirge Meridionalkette (Tian Shan)
Dominanz 4,48 km → Pik Druschba
Schartenhöhe 981 m ↓ (5342 m)
Koordinaten 42° 9′ 46″ N, 80° 15′ 37″ OKoordinaten: 42° 9′ 46″ N, 80° 15′ 37″ O
Pik Thorez (China)
Pik Thorez
Erstbesteigung 1964, B. Romanov

Pik (Maurice) Thorez (oder Thoreza; russisch пик Морис Торез; anglisiert: Tereza) bezeichnet einen Berg im Tian Shan in Xinjiang (VR China) an der früheren Grenze zu Kirgisistan.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 6323 m (nach anderen Quellen 6401 m) hohe vergletscherte Berg liegt in der Meridionalkette (Meridianal´Nyj) zwischen dem Östlichen Schater im Norden und Pik Druschba im Süden. Im Norden liegt der Engiltschek-Pass (5310 m), im Süden ein 5342 m hoher Bergsattel. Ein kurzer Bergkamm zweigt von der Meridionalkette vom Gipfel des Pik Thorez aus nach Westen ab. Der Khan Tengri erhebt sich 8,9 km nordwestlich.

An der Nordwestflanke liegt der Demtschenko-, an der Südwestflanke der Druschba-Gletscher. Beide sind Tributärgletscher des westlich verlaufenden Südlichen Engiltschek-Gletschers. Die Ostflanke des Pik Thorez wird über den Tugbeltschi-Gletscher entwässert.

Namensherkunft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Berg trägt den Namen des französischen Politikers Maurice Thorez, der auch Generalsekretär der Parti communiste français (PCF) war.

Nebengipfel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem westlich abzweigenden Bergkamm liegen die Gipfel Pik Otkrytiye („Gipfel der Entdeckung“, 5664 m ), Pik Edelweiß (ca. 5750 m ) und Pik (Tschokan) Walichanow (6060 m ). Auf dem Hauptkamm in nördlicher Richtung erheben sich die beiden Nebengipfel Sneschnaja Skaska („Schneemärchen“, ca. 6000 m ) und Pik (Richard) Sorge (benannt nach Richard Sorge; 6107 m oder 6210 m ).

Besteigungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Pik Thorez wurde im Jahr 1964 erstbestiegen.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Yevgeniy Gippenreiter, Vladimir Shataev: Six and Seventhousanders of the Tien Shan and the Pamirs (PDF 4,6 MB) Alpine Journal, 1996, 122–130.