Teri Tordai

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Teri Tordai (auch Teri Torday und Terry Torday; * 28. Dezember 1941 in Debrecen) ist eine ungarische Schauspielerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teri Tordai erhielt frühzeitig eine Ballettausbildung und nahm 1960 Schauspielunterricht an der Fernseh- und Filmhochschule in Budapest. Nach ihrem Abschluss 1964 spielte sie am Nationaltheater und am Lustspieltheater.

Bereits ab 1962 sammelte sie Filmerfahrungen, 1965 spielte sie in Ferien mit Piroschka erstmals in einem deutschen Film mit, wo sie paradoxerweise eine Deutsche in Ungarn verkörperte. Unter dem Namen „Terry Torday“ mimte sie die Titelfigur von Franz Antels erfolgreicher sechsteiliger Wirtin von der Lahn-Filmserie. In deren Gefolge war Teri Tordai einige Jahre lang eine gut beschäftigte Darstellerin in verschiedenen deutschen und österreichischen Produktionen. Mehrmals war sie die gefährliche Verführerin von ganz jungen (Monika und die Sechzehnjährigen, Verbrechen nach Schulschluß) bis sehr alten Männern (Heinz Rühmann in Der Kapitän). In den 1980er Jahren spielte sie unter István Szabó die Bildhauerin Lenie in Mephisto und die Gräfin Festetich in Oberst Redl. Erfolgreich war sie als Großmutter in Márta MészárosPiroschka und der Wolf (1988). Seit Mitte der 1980er Jahre arbeitet sie vorwiegend auf der Bühne.

Ihre am 18. Juni 1976 geborene Tochter Lili Horváth wurde ebenfalls Schauspielerin.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1974: Der Liebesschüler
  • 1974: Die Nichte der O (unter: Terry Torday)
  • 1975: Monika und die Sechzehnjährigen
  • 1975: Verbrechen nach Schulschluß
  • 1978: Wessen Gesetz? (Kinek a törvénye?)
  • 1978: Das Love-Hotel in Tirol
  • 1979: Das Licht der Gerechten (La lumière des justes, TV)
  • 1981: Mephisto
  • 1981: Der Bockerer
  • 1981: Geliebte Anna (Anna)
  • 1983: Der Fall Sylvester Matuska (Viadukt)
  • 1984: Popcorn und Paprika
  • 1985: Merlin und das Schwert (Arthur the King, TV)
  • 1987: Familie Brausewind im Urlaub (Szeleburdi vakáció)
  • 1988: Titanien oder Die Nacht der Doppelgänger (Titánia, Titánia, avagy a dublörök éjszakája)
  • 1989: Abschied vom Zauberwald (Bye bye chaperon rouge)
  • 1989: Wie ein Blatt im Wind (Vadon)
  • 1991: Der Badearzt (Mio caro dottor Gräsler)
  • 1993: Anna, die Leihmutter (A Magzat)
  • 2001: Last Run – In den Fängen des Verrats
  • 2011: Kaland
  • 2012: Der Blitzangriff: Rotterdam 1940

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]