Theuderich IV.

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Theuderich IV.

Theuderich IV. (* nach 711; † zwischen dem 16. März und 30. April 737) war der Sohn von Dagobert III. und der vorletzte merowingische Frankenkönig.

Er wurde 715 übergangen, stattdessen wurde Chilperich II. zum König über Neustrien ernannt. Im Jahre 716 wurde Theuderich „zur Erziehung“ ins Kloster Chelles überstellt. Als Chilperich II. 721 starb, bestimmte der Hausmeier Karl Martell, der eigentliche Herrscher des Frankenreichs, Theuderich zum Schattenkönig. Quellen über Aktivitäten in seiner Regierungszeit gibt es nicht, jedoch soll die Stadt Château-Thierry nach ihm benannt sein. Der Legende nach soll er dort von Karl gefangen gehalten worden sein. Theuderich starb 737, der Königsthron blieb bis Frühjahr 743 unbesetzt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

VorgängerAmtNachfolger
Chilperich II.König der Franken und Burgunder
721–737
nach Interregnum Childerich III.