Thomas Adler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Thomas Adler
Personalia
Geburtstag 23. Januar 1965
Geburtsort FürthDeutschland
Größe 178 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
1971–1983 SpVgg Fürth
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1983–1986 SpVgg Fürth 71 (15)
1986–1988 1. FC Herzogenaurach
1988–1991 Blau-Weiß 90 Berlin 101 (39)
1991–1993 Bayer 05 Uerdingen 50 (11)
1993–1994 Fortuna Düsseldorf 25 (11)
1994–1998 Tennis Borussia Berlin 118 (45)
1998–2000 SC Feucht 41 (12)
2000–2001 SC Feucht II
2001–2002 TV Hemau 9 (13)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2001–2002 TV Hemau
2005–2006 1. FC Nürnberg U16 (Co-Trainer)
2006–2007 1. FC Nürnberg U17
2007–2008 SG Quelle Fürth U17
2008–2010 SG Quelle Fürth U19
2010–2015 SG Quelle Fürth
2015 DJK Ammerthal
seit 2016 TSV Nürnberg-Buch
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Thomas Adler (* 23. Januar 1965 in Fürth[1]) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer. Er war Stürmer.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 1965 geborene Thomas Adler spielte ab 1971 in der Jugend der SpVgg Fürth und begann seine Seniorenkarriere in der ersten Mannschaft des Bayernligisten, wo er bis 1986 spielte. Nach einem zwischenzeitlichen Wechsel zum FC Herzogenaurach stand der Stürmer ab 1988 bei Blau-Weiß 90 Berlin unter Vertrag, einem damaligen Zweitligisten. Erstmals in Erscheinung trat Thomas Adler in der Saison 1990/91, in der er mit 21 Toren drittbester Torschütze der 2. Bundesliga hinter Michael Tönnies und Marcus Marin wurde.

Nach diesem Erfolg wechselte Adler zum gerade aus der ersten Liga abgestiegenen Bayer 05 Uerdingen, mit dem ihm in der folgenden Saison 1991/92 die Meisterschaft der 2. Bundesliga und damit der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang. 1992/93 spielte Adler mit Uerdingen seine einzige Saison in der 1. Bundesliga; dabei bestritt er 19 Spiele und erzielte zwei Tore. Der Verein stieg wieder in die 2. Liga ab.

Nach dem Abstieg wechselte Adler zum Oberligisten Fortuna Düsseldorf, mit dem ihm 1993/94 die Meisterschaft und damit der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelang. 1994 wechselte er zum Regionalligisten Tennis Borussia Berlin, bei dem er bis 1998 spielte. Der größte Erfolg in dieser Zeit war der Gewinn der Deutschen Amateurmeisterschaft 1998 und der Aufstieg in die 2. Bundesliga, den TeBe in Adlers letzter Spielzeit im Verein erreichte. Der inzwischen 33-jährige Adler wechselte nach dieser Saison zum Bayernligisten SC Feucht, für den er noch zwei Jahre spielte.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: Meister der 2. Bundesliga und Aufstieg in die 1. Bundesliga mit Bayer 05 Uerdingen
  • 1994: Meister der Oberliga Nordrhein und Aufstieg in die 2. Bundesliga mit Fortuna Düsseldorf
  • 1996: Meister der Regionalliga Nordost mit Tennis Borussia Berlin
  • 1998: Meister der Regionalliga Nordost, Deutscher Amateurmeister und Aufstieg in die 2. Bundesliga mit Tennis Borussia

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er begann als Spielertrainer beim TV Hemau und machte seinen Trainerschein. Dann war er als Jugendtrainer beim 1. FC Nürnberg. Ab 2005 trainierte er die U16, zuletzt die U17 der Cluberer. Nachdem er beurlaubt worden war fing er im August 2007 bei der SG Quelle Fürth an und trainierte zuerst die B-Jugend und von 2008 bis 2010 die A-Jugend. Zum Ende der Saison 2009/10 übernahm Adler dann die Landesligamannschaft der Quelle. Zur Saison 2015/16 hatte Adler die DJK Ammerthal übernommen[2], allerdings wurde das Engagement noch vor der Winterpause beendet[3].

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kfchronik: KFC Uerdingen – Die Chronik: Thomas Adler. In: KFC Uerdingen – Die Chronik. 23. Januar 2015, abgerufen am 13. Dezember 2018.
  2. Erfahrener Coach. In: Oberpfalznetz.de. 20. Mai 2015. Abgerufen am 24. Mai 2015.
  3. Ammerthal entlässt Adler. In: Oberpfalznetz.de. 20. November 2015. Abgerufen am 16. Mai 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]