Tiermast

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Tiermast ist ein Produktionsverfahren in der Viehhaltung. Ziel ist, Tiere zur Fleischproduktion zu erzeugen, um deren Fleisch nach Schlachtung für die menschliche Ernährung verwerten zu können. Dieses Ziel wird durch eine abgestimmte Fütterung der Tiere erreicht, die zu einem stärkeren Fleischzuwachs führt. Zu unterscheiden sind:

Die Tiermast erfolgt selten im Freien, sondern meist in Mastanlagen oder Großmastanlagen. Betriebe, die überwiegend oder ausschließlich Tiere mästen, heißen 'Mastbetrieb' bzw. 'Großmastbetrieb'. Sie betreiben Intensivtierhaltung (auch Intensive Tierhaltung, Massentierhaltung oder landlose Tierproduktion genannt), also eine technisierte Viehhaltung meist nur einer Tierart zur Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte.

Sie stehen wegen der mit ihnen verbundenen Umweltbelastungen (z. B. multipel antibiotikaresistente Keime und Gerüche) in der öffentlichen Kritik; manche müssen mit Filteranlagen ausgerüstet werden.[1][2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rheinische Post vom 17. Juli 2010, Seite A4: Das will der grüne Umweltminister (Johannes Remmel)
  2. www.bezreg-muenster.nrw.de Zitat: Seit Jahresbeginn 2008 wurden in den Kreisen des Münsterlandes insbesondere in Coesfeld und Steinfurt eine Vielzahl von Anträgen auf Errichtung von Tierhaltungsanlagen gezählt (...). In den betroffenen Kommunen hat sich seitens der Bürgerschaft und auch in den Gemeinderäten erheblicher Widerstand gegen diese gewerblichen Tierhaltungsbetriebe formiert.