Tomahügel

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Tomahügel bei Domat/Ems in der Schweiz
Tuma Tschelli

Ein Tomahügel ist eine hügelförmige Anhäufung aus Gesteinsschutt, der aus einem eiszeitlichen Bergsturz hervorging und durch Erosion seine heutige kuppenartige Gestalt erhielt, die auch nahezu symmetrisch sein kann. Bei einem Gebiet mit mehreren solcher Erhebungen spricht man von Tomalandschaft.

Albrecht Penck und Eduard Brückner[1] führten den Begriff Tomalandschaft im Jahr 1901 ein. Er leitet sich aus dem rätoromanischen Wort Tuma her, mit dem diese Hügel in einem Abschnitt des Alpenrheintals zwischen Chur und Domat/Ems bezeichnet werden.

Quellen und Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Albrecht Penck, Eduard Brückner: Die Alpen im Eiszeitalter. 3 Bände, Leipzig 1901/09.
  • Christian Wolkersdorfer: Aufschluß an einem Tomahügel des Fernpaßbergsturzes (Tirol). In: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 134 (1991), Heft 2, S. 439–441 (PDF; 206 kB)