Topo Gioia

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Daniel „Topo“ Gioia (* um 1952 in Rosario) ist ein argentinischer Perkussionist, der hauptsächlich Congas spielt.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gioia begann mit 15 Jahren, sich als Autodidakt mit Perkussion zu beschäftigen. 1973 migrierte er nach Spanien, wo er zwei Jahre in Madrid und Barcelona mit verschiedenen lateinamerikanischen Formationen auftrat. Seit 1977 lebt er in Berlin, wo er die Formation Ipanema gründete. Elf Jahre lang arbeitete er in unterschiedlichen Gruppen mit Hans Hartmann zusammen. Zudem begleitete er Lydie Auvray. Dann spielte er sechs Jahre lang mit dem afrobrasilianischen Tänzer Ismael Ivo, mit dem er in ganz Europa und Japan auftrat. Seit 1992 gehörte er zur Band von Jocelyn B. Smith; parallel arbeitete er mit der Akkordeonistin Cathrin Pfeifer. 1997 war er mit Steve Lacy auf USA- und Europatournee; seit 2004 begleitet er Yvonne Catterfeld. Auch leitete er die Latin-Jazz-Band Pa'que. Weiterhin trat er mit Charlie Eitner, John Newton, Giora Feidman, Lalo Schifrin, Mikis Theodorakis, Maria Farantouri und Ray Anderson auf. Auch ist er auf Alben von Hendrik Meurkens, Norbert Saric/Ernie Watts, Bajazzo sowie Experimenti Berlin zu hören.

Als Studiomusiker war Gioia an über 300 Alben beteiligt, etwa von Mezzoforte, Ronaldo Folegatti, Cora Frost, Manfred Krug oder Klaus Hoffmann. 1988 wurde er als bester Congaspieler des „Latin-Percussions-Wettbewerb“ in Deutschland ausgezeichnet. Seit 1999 war er zudem als Dozent für Perkussion an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin tätig.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]