Trelleborg AB

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Trelleborg AB
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Rechtsform Aktiebolag
ISIN SE0000114837
Gründung 1905
Sitz SchwedenSchweden Trelleborg, Schweden
Leitung Peter Nilsson, CEO
Mitarbeiter 23.245 (2016)
Umsatz 31 Mrd. SEK ~ 3,23 Milliarden Euro (2016)
Branche Gummi, Reifen
Website www.trelleborg.com

Trelleborg AB mit Sitz in Trelleborg ist ein schwedischer, weltweit agierender Kunststoff-Konzern. Zu den Produkten des Unternehmens, das ursprünglich auf eine Gummifabrik zurückgeht, gehören Dämpfungs- und Dichtungssysteme sowie Reifen für Nutzfahrzeuge. Die Trelleborg-Gruppe erzielt mit rund 23.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von ungefähr 31 Milliarden Schwedischen Kronen (2016)[1], zirka 3,23 Milliarden Euro, und ist in 50 Ländern vertreten. Die Trelleborg-Aktie wird seit 1964 an der Stockholmer Börse gehandelt. Präsident und Vorstandsvorsitzender ist Peter Nilsson, dem Aufsichtsrat steht Sören Mellstig vor.

Geschäftsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trelleborg Coated Systems

  • Zentrale: Lodi Vecchio (Mailand), Italien
  • Produkte: Gewebe mit Polymerbeschichtung

Trelleborg Industrial Solutions

  • Zentrale: Trelleborg, Schweden
  • Produkte: Schlauchsysteme, industrielle Dämpfungssysteme und ausgewählte industrielle Dichtungssysteme

Trelleborg Offshore & Construction

  • Zentrale: Trelleborg, Schweden
  • Produkte: Polymerbasierte Lösungen für die Öl- und Gasbranche und das Baugewerbe

Trelleborg Sealing Solutions

  • Zentrale: Stuttgart, Deutschland
  • Produkte: Dichtungssysteme für die Industrie, für den Bereich Automotive und für Einsätze im Luftfahrt-Sektor

Trelleborg Wheel Systems

  • Zentrale: Tivoli (Rom), Italia
  • Produkte: Reifen und Räder für Land- und Forstmaschinen und Flurförderzeuge

1999 gründete der Geschäftsbereich ein Joint Venture mit dem italienischen Konzern Pirelli. Seit 2001 ist Trelleborg alleiniger Inhaber der Lizenzrechte für Pirelli Landwirtschaftsreifen. Im November 2015 gab Trelleborg bekannt, den tschechischen Reifenhersteller ČGS für 1,16 Mrd. Euro übernehmen zu wollen.[2]

Wegen Preisabsprachen und Aufteilung des Marktes für Marineschläuche von 1986 bis 2007 mit vier anderen Herstellern („Marineschläuchekartell“) musste Trelleborg 24,5 Mio. Euro Geldbuße an die Europäische Union zahlen.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Trelleborg AB – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. -[1]Annual Report M
  2. Übernahme der ČGS Holding a.s.
  3. EU-Kommission verhängt Geldbußen in Millionenhöhe gegen Marineschläuche-Kartell