Trenton Speedway
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| 40° 14′ 20,5″ N, 74° 43′ 1,5″ W | ||
| Eröffnung: | 24. September 1900 | |
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| Stillgelegt: | 29. Juni 1980 | |
| Streckenlayout | ||
| Streckendaten | ||
| Wichtige Veranstaltungen: |
NASCAR Winston Cup: 1958–1959, 1967–1972; (Northern 300) | |
| Streckenlänge: | 2,41 km (1,5 mi) | |
| Kurven: | 5 | |
Der Trenton Speedway war eine Motorsport-Rennstrecke in Trenton im US-Bundesstaat New Jersey. Der über 80 Jahre existierende Ovalkurs wurde von 1900 bis 1980 unter anderem von der NASCAR und der Indycar genutzt und war wegen seines individuellen Layouts bekannt.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Rennstrecke wurde um 1900 herum auf dem Gelände des 1888 angelegten New Jersey State Fairgrounds zuerst als unbefestigter ½-Meilen-Ovalkurs gebaut.[1] Das erste Rennen wurde am 24. September 1900 ausgetragen, ab 1912 fanden regelmäßig Rennen auf dem Kurs statt. Mit der Zeit wurden die Tribünen immer weiter vergrößert, bis der Dirt-Track-Kurs 1946 auf eine ganze Meile verlängert wurde. Die entsprechenden Umbauten ließen die Tribünen weiter ab von Teilen der Strecke stehen was zufolge hatte, dass der Sichtbereich der Zuschauer teilweise schlecht war.[2]
Während des Zweiten Weltkriegs war die Strecke ab 1941 geschlossen und nahm den Rennbetrieb erst 1946, wieder auf.[3] Das letzte Rennen auf dem Dirttrack wurde am 30. September 1956 ausgetragen. 1957 wurde das Oval asphaltiert. Ab dann wurden jährlich Rennen im Rahmen der USAC Championship dort ausgetragen. Das Trenton 500 wurde zu einem der preisträchtigsten Rennen im Rennkalender. Im selben Jahr debütierte die NASCAR Grand National Series mit einem von Fireball Roberts gewonnenen Rennen. Bekannt wurde es unter dem Namen Northern 300, Rekordsieger war Richard Petty mit drei Siegen.
1968 wurde der Kurs erneut auf eine Gesamtdistanz von 1,5 Meilen (2,41 km) vergrößert. Doch die Besitzerin eines Hauses das einen Teil der geplanten Rennstrecke behinderte, wollte dieses nicht verkaufen. Daher wurde der Kurs um eine (für Speedways unübliche) Rechtskurve erweitert. Dies sorgte für das außergewöhnliche Streckenlayout und brachte dem Kurs den Spitznamen „kidney bean shaped“ (deutsch: in Form einer Kidneybohne) ein.
Aufgrund sinkender Zuschauerzahlen verließ NASCAR nach 1972 die Strecke. Offiziell war 1973 zwar noch ein Rennen geplant, dieses wurde aber wegen des schlechten Wetters abgesagt. Die USAC-Rennen wurden jedoch fortgeführt und 1979 gastierte die damals neue CART-Serie auf der Strecke.[4]
Sinkende Einnahmen aus dem Betrieb und mögliche Erlöse aus dem Verkauf des Grundstücks führten 1980 zum Ende der Anlage. Ein letztes 134 Runden langes Rennen wurde aufgrund des Regens nach 79 Umläufen beendet. Danach wurde der Kurs verkauft, abgerissen und urban überbaut. Auf dem Areal befinden sich heute ein Skulpturenpark und ein Museum.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Trenton auf Rennstreckendatenbank NA-Motorsport Race-Tracks
- Trenton Speedway auf Rennergebnisdatenbank Racing Reference (englisch)
- Trenton Speedway auf Ergebnisdatenbank The Third Turn
- Trenton Speedway auf Eventdatenbank RacingCalendar.net
- Trenton International Speedway auf Renn-Programm-DB Motor Racing Programme Covers
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Trenton. In: Tracks Around the World. Abgerufen am 20. November 2025.
- ↑ Trenton Speedway. In: Racingcircuits.info. Abgerufen am 24. Juli 2024 (englisch).
- ↑ Angelica Stern: Historical Happenings: A Ride Around the Trenton Speedway - TrentonDaily. 7. September 2023, abgerufen am 24. Juli 2024 (englisch).
- ↑ 1979 SCCA/CART Indy Car Series. Abgerufen am 24. Juli 2024.
