Tylihul

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Tylihul
Тилігул
Der Tylihul

Der Tylihul

Daten
Lage Oblast Odessa (Ukraine)
Flusssystem Tylihul
Quelle auf der Podolischen Platte nordöstlich von Podilsk
47° 46′ 47″ N, 29° 34′ 38″ O
Mündung über den Tylihul-Liman in das Schwarze MeerKoordinaten: 47° 5′ 14″ N, 30° 57′ 24″ O
47° 5′ 14″ N, 30° 57′ 24″ O
Mündungshöhe 10 m

Länge 173 km[1]
Einzugsgebiet 3550 km²[1]
Abfluss[1]
Lage: 29 km oberhalb der Mündung
MQ
740 l/s
Linke Nebenflüsse Slipucha, Tartakai
Rechte Nebenflüsse Schuriwka
Kleinstädte Ananjiw, Beresiwka
Gemeinden Trojizke, Ananjiw (Dorf), Strjukowe

Der Tylihul (ukrainisch Тилігул; russisch Тилигул/Tiligul, rumänisch Tiligul) ist ein 173 km langer Zufluss zum Schwarzen Meer im Süden der Ukraine.

Das Einzugsgebiet des Tylihul beträgt 3550 km² und sein Gefälle beträgt 0,9 m/km. Der Tylihul entspringt im Süden der Podolischen Platte nordöstlich der Stadt Podilsk bei dem Dorf Olexandriwka (Олександрівка) im Rajon Podilsk in der Oblast Odessa. Er durchfließt dann den Osten der Oblast in südöstliche Richtung. Auf seinem Weg durchfließt er die Städte Ananjiw und Beresiwka. Nach 168 Kilometern mündet er südöstlich des Dorfes Donska Balka (Донська Балка) im Rajon Beresiwka in den Tylihul-Liman, ein 60 km langer Liman, der östlich der Stadt Juschne in das Schwarze Meer mündet.

Der Fluss wird hauptsächlich von der Schneeschmelze gespeist.[1] 29 km oberhalb der Mündung beträgt der mittlere Abfluss 0,74 m³/s. Der Ober- und Mittellauf des Tylihul fallen in der Regel 5–7 Monate im Jahr trocken.[1]

Tylihul (Oblast Odessa)
Quelle
Quelle
Odessa
Odessa
Mündung
Mündung
Verlauf des Tylihul in der Oblast Odessa

Nebenflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nebenflüsse des Tylihul sind der 63 km lange, von rechts zufließende Schuriwka (Журівка) sowie die etwa 20 km langen, von links zufließenden Slipucha (Сліпуха) und Tartakaj (Тартакай).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tylihul – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Artikel Tylihul in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D110528~2a%3D~2b%3DTylihul