Ukmergė

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Ukmergė
Wappen
Wappen
Flagge
Flagge
Staat: Litauen Litauen
Bezirk: Bezirk Vilnius
Koordinaten: 55° 15′ N, 24° 45′ OKoordinaten: 55° 15′ N, 24° 45′ O
 
Einwohner (Ort): 21.226 (2017)
Zeitzone: EET (UTC+2)
Postleitzahl: LT-20116
 
Website:
Ukmergė (Litauen)
Ukmergė
Ukmergė
Ukmergė

Ukmergė Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i (deutsch Wilkomir) ist eine Stadt im Osten Litauens und liegt am Ufer der Šventoji. Sie ist Sitz der gleichnamigen Rajongemeinde (Ukmergės rajono savivaldybė) und hat innerhalb dieser den Status eines Amtsbezirks.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1225 wurde Wilkemirgene in der Chronica nova Prutenica von Wigand von Marburg erwähnt. Ursprünglich hieß es Vilkamergė. Der Ort wurde danach erst 1333 erwähnt. 1486 erlangte die Stadt das Stadtrecht nach Magdeburger Recht. In der Stadt gibt es einen großen Burghügel einer mittelalterlichen Burganlage.

Bis 1914 hieß die Stadt Vilkmergė (Synonyme: Aukmergė, Likmerė; polnisch Wiłkomierz, russisch Вилькомир).

Erst in den 1940er Jahren dominierte der Stadtname Ukmergė und wurde dann in der Nachkriegszeit offiziell.

Rajongemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rajongemeinde Ukmergė umfasst neben der Stadt Ukmergė noch 10 Städtchen (miesteliai) und 612 Dörfer. Die Städtchen sind Deltuva, Lyduokiai, Pabaiskas, Siesikai, Šešuoliai, Taujėnai, Vepriai, Vidiškiai, Želva und Žemaitkiemis.

Sie ist eingeteilt in zwölf Amtsbezirke (seniūnijos):

  • Deltuva
  • Lyduokiai
  • Pabaiskas
  • Pivonija mit Sitz in Ukmergė
  • Siesikai
  • Šešuoliai mit Sitz in Liaušiai
  • Taujėnai
  • Stadt Ukmergė
  • Vepriai
  • Vidiškiai
  • Želva
  • Žemaitkiemis

Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Markus Polag, Franz Rappel:Litauen & Kurische Nehrung. 1. Auflage, Iwanowski’s Reisebuchverlag, 2007, ISBN 978-3-933041-29-6.