Uran(V)-bromid

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Strukturformel
Strukturformel von Uran(V)-bromid
Allgemeines
Name Uran(V)-bromid
Andere Namen

Uranpentabromid

Summenformel UBr5
CAS-Nummer 13775-16-1
PubChem 139592
Kurzbeschreibung

tiefbrauner Feststoff[1]

Eigenschaften
Molare Masse 637,55 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Löslichkeit

schwer löslich in Brom[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [2]
06 – Giftig oder sehr giftig 08 – Gesundheitsgefährdend 09 – Umweltgefährlich

Gefahr

H- und P-Sätze H: 330​‐​300​‐​373​‐​411
P: ?
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3] aus EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) [2]
Sehr giftig Umweltgefährlich
Sehr giftig Umwelt-
gefährlich
(T+) (N)
R- und S-Sätze R: 26/28​‐​33​‐​51/53
S: (1/2)​‐​20/21​‐​45​‐​61
Radioaktivität
Radioaktiv
 
Radioaktiv
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

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Uran(V)-bromid ist eine anorganische chemische Verbindung aus der Gruppe der Bromide.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Uran(V)-bromid kann durch katalytische Reaktion von Uran mit Brom unter Acetonitril oder durch Reaktion von Uran(IV)-bromid mit Brom gewonnen werden.[1]

\mathrm{2 \ U + 5 \ Br_2 \longrightarrow 2 \ UBr_5}

Eigenschaften[Bearbeiten]

Uran(V)-bromid ist ein tiefbrauner, hygroskopischer, kristalliner Feststoff.[1] Seine Kristallstruktur ist isotyp mit der triklinen von β-Uran(V)-chlorid mit der Raumgruppe P1. Er zersetzt sich bei Kontakt mit Wasser.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d  Georg Brauer (Hrsg.): Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearb. Auflage. Band II, Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1214.
  2. a b Nicht explizit in EU-Verordnung (EG) 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber dort mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Sammelbegriff „Uranverbindungen“; Eintrag aus der CLP-Verordnung zu Uranverbindungen in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 25. April 2011 (JavaScript erforderlich)
  3. Seit 1. Dezember 2012 ist für Stoffe ausschließlich die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung zulässig. Bis zum 1. Juni 2015 dürfen noch die R-Sätze dieses Stoffes für die Einstufung von Gemischen herangezogen werden, anschließend ist die EU-Gefahrstoffkennzeichnung von rein historischem Interesse.
  4.  Norman M. Edelstein, Lester R. Morss, Jean. Fuger: The Chemistry of the Actinide and Transactinide Elements. Springer, 2010, ISBN 940070211-6, S. 526, 1795 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).