Václav Bělohradský

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Václav Bělohradský

Václav Bělohradský (* 17. Januar 1944 in Prag) ist ein tschechischer Philosoph, Soziologe und Politologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Matura 1961, studierte er Bohemistik, Geschichte und Philosophie an der Karls-Universität Prag. Seine Diplomarbeit schrieb er über Marquis de Sade. 1969 legt er seine Doktorprüfung ab und begann eine wissenschaftliche Karriere an der Karls-Universität. 1970 emigrierte er nach Italien, wo er seit 1973 als Professor der Sozialwissenschaften zunächst an der Antonio Rosmini-Serbati Universität Genua arbeitete, und später als Professor der politischen Soziologie an der Universität Triest unterrichtete. Seit 1990 ist er Gastprofessor an der Universität Prag.

Lehre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er beschäftigt sich mit der Problematik der Krise und dem Spannungsfeld zwischen Legitimität und Legalität. Er definiert die parallele Polis und die philosophische Interpretation der politischen Dissens mit der Dissens der Kultur als ein wichtiges Phänomen des 20. Jahrhunderts. Bělohradský übte mit seiner Lehre großen Einfluss auf den tschechischen Schriftsteller und späteren Staatspräsidenten Václav Havel und dessen Weltsicht aus.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Interpretazioni italiane di Wittgenstein. 1972.
  • Ragionamento, azione, società. Sociologia della conoscenza in Vilfredo Pareto. 1974.
  • Kritika banálního zla. 1977.
  • Il mondo della vita: un problema politico. 1981.
  • Krize eschatologie neosobnosti. 1982, 1984.
  • Myslet zeleň světa. 1985, 1991.
  • La vida come problema politico. 1988.
  • Přirozený svět jako politický problém. 1984, 1991.
  • Kapitalismus a občanské ctnosti. 1990–1991.
  • Mezi světy \& mezisvěty. 1997.

Sammelwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rivoluzione e burocrazia. 1979.
  • Hostina. 1989.

Veröffentlichungen auf Deutsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neun Rhizophären - Manifest für eine neue Linke nach dem Fall der Berliner Mauer. In: Lettre International, LI 86, Herbst 2009.
  • Kunderas Mitteleuropa. In: Lettre International, LI 94, Herbst 2011.
  • Drei Dämonen - Das entführte Mitteleuropa nach fünfundzwanzig Jahren. In: Lettre International, LI 96, Frühjahr 2012.
  • Identitätspanik - Formen des Chaos und die Wiederkehr der Religion im Postsäkularismus. In: Lettre International, LI 99, Winter 2012.
  • No Exit - Der öffentliche Raum von Citizen Kane bis zur Truman Show. In: Lettre International, LI 102, Herbst 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]