VR-Bank Erding

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Logo der Genossenschaftsbanken  VR-Bank Erding eG
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Erding
Rechtsform Eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 701 696 05[1]
BIC GENO DEF1 ISE[1]
Verband Genossenschaftsverband Bayern
Website www.vr-bank-erding.de
Geschäftsdaten 2019[2]
Bilanzsumme 1.176 Mio. €
Einlagen 912 Mio. €
Kundenkredite 865 Mio. €
Mitarbeiter 208
Geschäftsstellen 10 (+11 SB)
Mitglieder 16.943
Leitung
Vorstand Johann Luber (Vorsitzender);
Josef Kern,
Friedrich Ziller
(beide stellv. Vorsitzende)
Aufsichtsrat Mechtild Maurer
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Die VR-Bank Erding eG ist eine Genossenschaftsbank mit Sitz in Erding. Ihr Geschäftsgebiet umfasst insgesamt 10 Standorte in den Landkreisen Erding und Ebersberg: Anzing, Erding, Forstern, Forstinning, Hohenlinden, Hörlkofen, Isen, Neuching, Neufinsing und Wartenberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 27. Februar 1898 versammelte Martin Irl, Malermeister und später Mitglied des deutschen Reichstages, in der Gastwirtschaft „Zur Post“ Handwerker und Gewerbetreibende, um gemeinsam mit ihnen den „Gewerbeverein Erding“, die spätere Volksbank Erding eG, zu gründen. Die Wurzeln der VR-Bank Erding eG gehen zurück bis in das Jahr 1895. Am 24. März 1895 wurde die damalige Volksbank Westach-Isen eGmuH gegründet.

Nach erfolgreichen Anfangsjahren folgten mit dem Ersten Weltkrieg, der Rezession der 1920er Jahre und dem Zweiten Weltkrieg auch für die seit 1941 als Volksbank Erding eGmuH firmierende Genossenschaft schwierige Jahre. Bei dem Bombenangriff am 18. April 1945 wurden die Räume der Volksbank Erding zerstört. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mussten, wegen einer spektakulären Bankenpleite im Landkreis Freising, die Mitglieder dort unbeschränkt haften. Um zu verhindern, dass die Mitglieder in Erding aus Angst kündigen und ihr Eigenkapital abziehen, war die Volksbank Erding die erste Genossenschaftsbank in Bayern, die eine Haftungsbeschränkung für ihre Mitglieder einführte. Aus der eGmuH wurde die eGmbH.

Nach der Währungsreform im Jahr 1948 erhöhten sich die Mitgliederzahlen und die Bankgeschäfte zeigten eine positive Entwicklung. Die bisherigen Geschäftsräume wurden bald zu klein. Die Bank erwarb deshalb in der Zollnerstraße 4 zwei Grundstücke, auf welchen sich bis heute die Hauptstelle befindet.

Nach der Eröffnung mehrerer Geschäftsstellen in Klettham, Wartenberg und Neufinsing folgte die Fusion mit der Raiffeisenbank Reichenkirchen-Wartenberg im Jahre 1993. Seit der Fusion mit der Raiffeisenbank Finsing-Neuching-Ottenhofen eG im Jahre 2003 firmiert die Bank als VR-Bank Erding eG.

Zum 1. Januar 2017 fusionierten die VR-Bank Erding eG und die Raiffeisen-Volksbank Isen-Sempt eG. Die Firma lautet weiterhin VR-Bank Erding eG.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Geschäftszahlen zum 31. Dezember 2019

Koordinaten: 48° 18′ 20,7″ N, 11° 54′ 28,3″ O