Vamp (Film)

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Filmdaten
Deutscher TitelVamp
OriginaltitelVamp
Vamplogo.jpg
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1986
Länge93 Minuten
AltersfreigabeFSK 18, 16 (Geschnittene Fassung)
Stab
RegieRichard Wenk
DrehbuchRichard Wenk,
Donald P. Borchers
ProduktionDonald P. Borchers
MusikJonathan Elias
KameraElliot Davis
SchnittMarc Grossman
Besetzung

Vamp ist ein Vampirfilm aus dem Jahre 1986 mit Grace Jones und Chris Makepeace in den Hauptrollen.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die drei Studenten Keith, A.J. und Duncan sind auf der Suche nach einer Stripperin für eine College-Party, aber alles geht schief. Zuerst bekommen sie Ärger mit einer Albinogang. Als sie endlich ein Striplokal finden und eine gute Stripperin, müssen sie feststellen, dass die Mitarbeiter dort allesamt Vampire sind. Als Erster wird A.J. von der Obervampirin Katrina (Grace Jones) gebissen. Später kehrt er von den Toten zurück und bittet seinen Freund Keith, ihn mit einem Holzpfahl zu töten. Keith erfüllt den Wunsch seines Freundes und will nun flüchten. Erst zündet er das Vampirlokal an und fährt dann zusammen mit Duncan und einer Kellnerin, die behauptet, Keith zu kennen, davon. Aber auch Duncan wurde bereits gebissen und Keith jagt ihn zusammen mit dem Auto in die Luft.

Plötzlich taucht ein Haufen Vampire auf und Keith und die Kellnerin müssen in die Kanalisation flüchten, wobei sie ihm auch erzählt, wer sie ist und woher sie ihn kennt. Schließlich können sie das unterirdische Versteck der Vampire finden und es anzünden. Am Ende schaffen sie es auch, Katrina zu töten und zu flüchten.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ein wenig klingt die Story von “Vamp” wie eine Variante von “From Dusk Till Dawn”, tatsächlich ist dieser Film aber weit vor dem Tarantino/Rodriguez Meisterwerk entstanden. Und anders als es “From Dusk Till Dawn” tut, unterhält “Vamp” nur wenig. Dies liegt an mehreren Umständen. Zum einen tut dem Film sein Alter nicht wirklich gut. Der Großteil der Effekte wirkt einfach gegenüber dem heutigen Standard des Genres deutlich überholt und im Zusammenspiel mit den Kostümen und Frisuren füllt man sich nicht wie in einem Klassiker, sondern eher in einem klassischen B-Movie.

Hinzu kommt, dass die Schauspieler nicht wirklich überzeugend spielen. Die Leistungen wirken alle etwas holprig und man vermisst eine differenzierte Darstellung von Gefühlen. Auch macht die Synchronisation des Films des Gesamterlebnisses schwer zu schaffen. In der mir vorliegenden deutschen Fassung des Film wirken viele Dialoge ziemlich hölzern und meist nicht sonderlich intelligent.“

Fassungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland erschien Vamp zunächst gekürzt auf DVD, wobei nur Gewaltszenen entfernt wurden. Die Neuauflage war ungeschnitten, wurde aber indiziert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]