Sozialverband VdK Deutschland

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Sozialverband VdK Deutschland
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Rechtsform gemeinnütziger eingetragener Verein
Gründung 1950
Sitz Berlin, DeutschlandDeutschland Deutschland
Personen Ulrike Mascher
Schwerpunkt Sozialpolitik, Sozialrecht
Mitglieder 1,8 Millionen
Website www.vdk.de

Der Sozialverband VdK Deutschland e. V. ist mit über 1,8 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Er vertritt die sozialpolitischen Interessen aller Bürgerinnen und Bürger. Politisch setzt sich der Sozialverband VdK für einen starken Sozialstaat ein, eine tragfähige gesetzliche Sozialversicherung, soziale Gerechtigkeit und Solidarität. Dabei reichen die Themen des Sozialverbands VdK von Rente, Gesundheit und Pflege bis hin zu Teilhabe und Behinderung, Leben im Alter und soziale Sicherung. Seine sozialpolitische Interessenvertretung stärkt der VdK durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie zahlreiche Kampagnen und Aktionen. Die Aktion 2017/2018 steht unter dem Motto "Soziale Spaltung stoppen!". In ihr fordert der Sozialverband VdK einen Kurswechsel in der Sozialpolitik. Die Menschen und ihre Sicherheit sollen dem VdK nach in den Mittelpunkt der Politik rücken.

Neben der sozialpolitischen Interessenvertretung berät der VdK seine Mitglieder im Sozialrecht, vor allem im Bereich der gesetzlichen Sicherungssysteme.

Der VdK ist politisch und konfessionell neutral und finanziell unabhängig. Er finanziert sich über die Beiträge seiner Mitglieder. Präsidentin des Verbandes ist seit 2008 Ulrike Mascher.

Auf europäischer Ebene ist der Sozialverband VdK Deutschland in der Dachorganisation der Behindertenverbände, der Action Européenne des Handicapés (AEH), aktiv. Mitglied ist er zum Beispiel auch im Deutschen Behindertenrat (DBR), im Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie in verschiedenen Gremien.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges initiierten Kriegsüberlebende in Städten und Gemeinden Selbsthilfegruppen, um die Interessen von Kriegsgeschädigten, Witwen und Waisen gegenüber der Verwaltung zu vertreten. In den Jahren etablierten sich zwischen 1946 und 1952 die Landesverbände des VdK. Ab 1991 kamen die neuen Bundesländer hinzu.

Am 28. Januar 1950 gründeten die Vertreter der Landesverbände in Düsseldorf des Vorläuferdachverbands „Bund der Kriegs- und Zivilbeschädigten, Sozialrentner und Hinterbliebenen-Verbände Deutschlands“ (BKD) den neuen VdK Deutschland als Dachverband. VdK stand für „Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands“. Seit 1994 heißt die Organisation offiziell Sozialverband VdK Deutschland. 2014 zog die Bundesgeschäftsstelle des VdK von Bonn nach Berlin um.

Präsidenten und Präsidentin des Sozialverbands VdK[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Spitze des Sozialverbands VdK steht ein Präsident oder eine Präsidentin. Seit 1950 waren dies:

Landesverbände des Sozialverbands VdK[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sozialverband VdK ist föderal strukturiert: Auf der Bundesebene steht der Sozialverband VdK Deutschland, daneben finden sich dreizehn Landesverbände und rund 8.000 Bezirks-, Kreis- und Ortsverbände.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Sozialverband VdK – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ulrike Mascher zur neuen VdK-Präsidentin gewählt. vdk.de