VCÖ – Mobilität mit Zukunft

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VCÖ – Mobilität mit Zukunft[1]
(VCÖ)
Logo des VCÖ
Zweck ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität[2]
Vorsitz: Willi Nowak (Geschäftsführung)
Gründungsdatum: 1988
Sitz: Wien
Website: www.vcoe.at

Der Verein VCÖ – Mobilität mit Zukunft, auch bekannt als Verkehrsclub Österreich (kurz VCÖ).[1] ist eine auf Mobilität und Transport spezialisierter, gemeinwohlorientierter Verein mit Sitz in Wien[3] mit dem Ziel eines ökologisch verträglichen, ökonomisch effizienten und sozial gerechten Verkehrssystems. Eine intakte Umwelt als Lebensgrundlage auch für zukünftige Generationen ist dem VCÖ ein zentrales Anliegen. Die Sichtweise des VCÖ auf Mobilität und Transport ist themenübergreifend, berücksichtigt globale Wirkungen und ist auf Generationengerechtigkeit ausgerichtet.

Tätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der „VCÖ - Mobilität mit Zukunft“ wurde 1988 unter dem Namen „Verkehrsclub Österreich“ gegründet und will eine ökologisch sichere, verträgliche, wirtschaftlich sinnvolle und sozialgerechte Mobilität erreichen. Die Tätigkeiten des Vereins orientieren sich an den Interessen der „Schwachen im Verkehr“ – also Kinder, älteren Menschen, Gehenden und Radfahrenden. Er stellt entscheidungsverantwortlichen Personen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft von ihm aufbereitete Informationen als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung, um die Ziele für die österreichische Verkehrspolitik umzusetzen. Dazu entwickelt der Verein auch Forschungsinitiativen und betreibt Pressearbeit. Zudem ist als Zivildienst-Trägerorganisation die Verkehrssicherheit ein besonderes Anliegen.

Schwesterorganisationen des VCÖ sind der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS). Auf europäischer Ebene arbeitet der Verein gemeinsam mit dem Dachverband Transport & Environment (T&E).

Der VCÖ vergibt jährlich den Mobilitätspreis gemeinsam mit dem Verkehrsministerium, dem Nachhaltigkeitsministerium und den ÖBB. Der Mobilitätspreis zeichnet Projekte aus, die zu einer Senkung der Unfallzahlen, zu weniger Lärm bzw. Abgasen sowie zu einer geringeren CO2-Belastung beitragen. Einreichen können Gemeinden, Betriebe, Unternehmen, Organisationen, Vereine und Schulen.

Seit dem Jahr 2001 führt der VCÖ jährlich einen Bahntest unter den etwa 20 Bahn-Unternehmen mit Personenbeförderung Österreichs durch. Sechs bis acht Bahn-Unternehmen davon nehmen in einem Jahr teil, wobei zwischen 10.000 und 14.000 Fahrgäste per Fragebogen zu ihrer Zufriedenheit mit dem Bahnverkehr in Österreich befragt werden. Die Ergebnisse werden öffentlich gemacht und die des jeweils aktuellen VCÖ-Bahntest sind online einsehbar.[4]

Die Organisation gibt mehrmals im Jahr die Zeitschrift „VCÖ Magazin“ heraus, viermal jährlich die Schriftenreihe „Mobilität mit Zukunft“ sowie zahlreiche „Factsheets“. Auch Studien zur Mobilität werden vom VCÖ regelmäßig veröffentlicht. Der „VCÖ“ bietet darüber hinaus Versicherungen an: Haftpflicht und Rechtsschutz für Nichtmotorisierte (inkl. Skaten), gegen Fahrraddiebstahl und einen Kfz-Schutzpass. Der VCÖ ist eine durch das Nachhaltigkeitsministerium anerkannte Umweltorganisation, trägt das Spendengütesiegel der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und finanziert sich im Wesentlichen durch Spenden von (nach eigenen Angaben) über 5.000 Privatpersonen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Siehe die Statuten des Vereins: Statuten VCÖ - Mobilität mit Zukunft (PDF).
  2. Siehe: www.vcoe.at.
  3. ZVR: 674059554 abgerufen am 5. November 2019
  4. VCÖ-Bahntest online