Vincent Bounoure

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Vincent Bounoure (* 20. April 1928 in Strasbourg; † 15. Januar 1996 in Paris) war ein französischer surrealistischer Dichter und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vincent Bounoure war mit Micheline Bounoure (* 1924; † 1981) verheiratet, wurde Bergbauingenieur an der École des Mines de Nancy und war Kunstexperte für Neuirland und den Pazifischen Ozean.[1] Ab 1955 war er einer der aktivsten Mitglieder der Gruppe um André Breton. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel in Zeitschriften jener Bewegung: Le Surréalisme, Bief, von 1958 bis 1969 in La Brèche sowie L’Archibras. 1960 gehörte er zu den Unterzeichnern des Manifest der 121. Von Mai 1975 bis Januar 1976 waren Maria Regina Pilla Paranagua und Paulo Antônio de Paranaguá im Rahmen der Operation Condor entführt. Micheline und Vincent Bounoure fanden bei der Vierte Internationale Verbündete bei ihrem Kampf für das lebende Wiederauftauchen der Surrealisten.[2][3]

Einzelnachweise, Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Africanartarchives, Bounoure
  2. Michael Löwy, Morning Star: Surrealism, Marxism, Anarchism, Situationism, Utopia, S. 85
  3. le maitron dictionnaire biographique, Vincent Bounoure

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]