Volker Hauptvogel

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Hauptvogel, Kneipe "Zum Elefanten" 2016

Volker Hauptvogel (* 1956) ist ein deutscher Schriftsetzer, Sänger, Schauspieler, Autor und Gastronom in Berlin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volker Hauptvogel lernte das Schriftsetzerhandwerk. Er veröffentlichte früh erste Artikel über Reisen in die USA und den Nahen Osten. 1976 zog er nach West-Berlin und arbeitete auch als Autor.

Hauptvogel hat einen Sohn.

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Off-Filmschauspieler

Hauptvogel wirkte von 1987 bis 1993 in Filmen wie "Nekromantik" von Jörg Buttgereit, "Krieg der Töne" und in "Kurt Schwitters" von Diethard Küster.

Schauspieler

Von 2009 bis 2011 spielte er an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin-Alexanderplatz im Franz Biberkopf als Teil des "Chorus" mit. Er gab Lesungen zusammen mit Hollow Skai aus dem Roman Please kill me von Legs McNeill und Gillian McCain.

Sänger (Punk)

1978 wurde Volker Hauptvogel Gründungsmitglied, Sänger und Texter von der Punk-Band Mekanik Destrüktiw Komandöh (MDK), die 1983 auf USA-Tournee ging; in deren Verlauf lernte er Jello Biafra kennen, und ein gemeinsamer Auftritt folgte. Auf ZickZack Records erschien die LP „Kriegserklärung“, sowie die Single „Rohe Gewalt“. Auf Rough Trades USA erschien die Maxi-Single „Botschaft“, die auch bei Zensor-Records verlegt wurde. Die Band löste sich 1984 auf. 2011 gab es limitierte Neuveröffentlichungen. Die TAZ bezeichnete MDK 2010 als die "innovativste Band Berlins". 2015 wurde MDK neu formiert, vier Auftritte mit neuen Texten unter dem Titel "Anarchosyndikalistische Musikalische Manifestation" unter anderem mit Jello Biafra und seiner "Guantanamo School of Medicine" im SO 36 wurden bestritten.

Gastronom

Hauptvogel gründete 1984 den „Pinguin-Club“ in Berlin-Schöneberg, auch ein Berliner Treffpunkt für Künstler. So erhielten hier Die Ärzte ihre erste Goldene Schallplatte. 1988 gab Volker Hauptvogel den Pinguin-Club auf. Von 1989 bis 2007 führte er das Restaurant „Storch“. Er übernahm und gestaltete zeitweise die Bierbar Felsenkeller/Möve, ebenfalls in der Schöneberger Szenestraße "Akazienstraße" und floppte später mit dem Bistro "Kuckuck" in Berlin-Lichterfelde.

Romanautor

1983 erschien im Berliner Karin Kramer-Verlag das Buch „Verweigerer“. Im März 2016 erschien sein zweiter Roman "Fleischers Blues", zunächst als Hörbuch, vorgetragen von Guntbert Warns und Stefan Remmler.[1][2]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Verweigerer im politischen Taumel Berlins, Karin Kramer Verlag, Berlin 1983, ISBN 3-87956-148-6.
  • Fleischers Blues, Martin Schmitz Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-927795-71-6. auch als Hörbuch bei "Deutsche Grammophon", Literatur

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vg. "Tagesspiegel Checkpoint", online am 15. März 2016
  2. Im Dschungel von Berlin in FAZ vom 17. Mai 206, Seite 12

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]