Volksbank Arena

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Volksbank Arena
Der Volksbank-Arena-Komplex
Der Volksbank-Arena-Komplex
Daten
Ort DeutschlandDeutschland Hamburg, Deutschland
Koordinaten 53° 35′ 26,2″ N, 9° 53′ 55,7″ OKoordinaten: 53° 35′ 26,2″ N, 9° 53′ 55,7″ O
Eigentümer Alexander Otto Sportstiftung
Betreiber Arena Volkspark Betriebs GmbH
Eröffnung 1. November 2008
Kosten 15 Mio. Euro
Kapazität Eissporthalle:
300 Sitzplätze
600 Plätze (maximal)
Ballsporthalle:
100 Sitzplätze
900 Plätze (maximal)
Verein(e)
Veranstaltungen

Eissporthalle:

  • Eishockey
  • Eiskunstlauf
  • Eislaufen
  • Eisdisco
  • Eisstockschießen

Ballsporthalle:

  • Handball
  • Basketball
  • Hallenfußball

Die Volksbank Arena im Altonaer Volkspark in Hamburg-Bahrenfeld wurde am 1. November 2008 eröffnet. Sie umfasst eine Eis- sowie eine Ballsporthalle und ist unmittelbar neben der Barclaycard Arena gelegen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadt Hamburg fehlte lange eine Eis- und Ballsportarena, die es den Spitzensportlern im Handball und Eishockey, genauso wie jungen Nachwuchstalenten, ermöglichte, professionell zu trainieren. Auch im Breitensportbereich wurde der Ruf nach geeigneten Flächen immer lauter. So wurde 2007 mit dem Bau der Arena begonnen, welche nach 17 Monaten Bauzeit, am 1. November 2008 fertiggestellt wurde. Mit der Volksbank Arena entstand nördlich der Barclaycard Arena ein Komplex, der allen Anforderungen für Wettkampfveranstaltungen gerecht wird.

Die ECE Projektmanagement übernahm für die Alexander Otto Sportstiftung die Generalplanung und Projektentwicklung für die Volksbank Arena.

Finanzierung und Eigentümer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ermöglicht wurde das Projekt durch Alexander Otto. Seine Alexander Otto Sportstiftung stellte 15 Millionen Euro für Planung, Bau und Betrieb der Arena zur Verfügung. Sie ist Bauherr, Eigentümer und Vermieter der Arena. Mit den Mieteinnahmen fördert sie den Hamburger Sport. Die Stadt Hamburg unterstützte mit 3 Millionen Euro den Bau der Arena und stellte das Grundstück als Erbbaurecht kostenlos zur Verfügung.

Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die rund 7.000 m² große Arena umfasst eine Eis- und eine Ballsportfläche sowie mehrere, dazwischen linear angeordnete, zweigeschossige Nebengebäude. Eine zentrale Zugangsachse zur Barclaycard Arena befindet sich höhengleich auf den Dachflächen der Nebengebäude. Vom Parkplatzniveau erreicht man diese Ebene über eine großzügige Treppenanlage, die den Eingang zur Barclaycard Arena darstellt. Die Membran der Außenfassade leuchtet bei Dunkelheit in Blau und Weiß und macht die Arena damit zum größten Lichtkunstbauwerk in Norddeutschland. Der Besucherzugang erfolgt über die Flächen des Parkplatzes „Grau“.

  • Die rund 2700 m² große Eissporthalle ermöglicht Eishockey, Eiskunstlauf, Öffentliches Eislaufen, Eisdisco und Eisstockschießen. Sie bietet eine Gesamtkapazität für 600 Personen, davon 300 Sitzplätze auf der fest installierten Tribüne.
  • Die Ballsporthalle bietet Trainingsmöglichkeiten für Handball, Basketball und Hallenfußball. Hier liegt die Gesamtkapazität bei 900 Personen, davon 150 Sitzplätze auf den ausziehbaren Tribünen.

Es besteht die Möglichkeit, die beiden Sporthallen für Veranstaltungen zu mieten.

Die Arena verfügt darüber hinaus über eine Sportsbar, Icebar sowie einen Schlittschuhverleih.

Nutzer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hamburg Freezers und der HSV Hamburg trainieren in der Volksbank Arena. Sie haben hier ihre Geschäftsstellen und ihren offiziellen Fanshop.

Damit finden, neben dem Hamburger SV im Volksparkstadion, auch diese beiden Hamburger Proficlubs ihre Heimat im Volkspark, in unmittelbarer Nähe zu ihrer Wettkampfstätte.

Daneben bietet die Arena nicht nur Trainingsmöglichkeiten für Vereine aus dem Erwachsenen-, Jugend- und Profibereich, sondern auch Eislaufzeiten für die Bevölkerung.

Zum Eisstockschießen wird die Volksbank Arena von den Vereinen Hamburger EV und dem ESC Klein Nordende aus Schleswig-Holstein genutzt.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volksbank Arena im Dezember 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]