Hallenfußball

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Hallenfußballturnier

Hallenfußball ist eine in Sporthallen stattfindende Variante des Fußballs. Wesentliche Unterschiede zum Feld-Fußball sind die deutlich kleinere Spielfläche, eine geringere Anzahl von Spielern sowie häufig eine Bandenbegrenzung statt Seitenaus-Linie und andere. Dadurch wird das Spiel deutlich schneller und torreicher.

Die vom Weltfußballverband FIFA offiziell anerkannte und geregelte Variante des Hallenfußballs heißt „Futsal“.

Hallenfußball im deutschsprachigen Raum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hallenfußball wird in Deutschland seit den 1970er Jahren vor allem im Jugend- und Amateurbereich gespielt. Später entdeckten die Vereine der ersten und zweiten Bundesliga den Hallenfußball als Möglichkeit, die Winterpause zu überbrücken. Das erste Hallenturnier auf deutschem Boden mit Profimannschaften fand vom 13. Januar bis 17. Januar 1971 in der Berliner Deutschlandhalle statt. Neben dem Gastgeber Hertha BSC traten die Bundesligisten Eintracht Braunschweig, Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach, sowie Tennis Borussia und Wacker 04 aus der Regionalliga Berlin an. Es siegte der Gastgeber Hertha BSC. Nachdem am ersten Abend nur wenige Tore gefallen und drei der sechs Spiele torlos geblieben waren, wurden die 2 m × 3 m großen Handballtore durch fünf Meter breite Tore ersetzt. Immerhin 34.500 Zuschauer sahen an den fünf Abenden das Premierenturnier.[1]

Als in den 80er Jahren der Hallenfußball boomte und im Fernsehen immer öfter zu sehen war, entschloss sich der DFB, einen eigenen Wettbewerb auszutragen, das Hallenmasters. So fanden in den Winterpausen der 90er Jahre fast den gesamten Januar hindurch etwa 8–15 Turniere statt, an denen auf freiwilliger Basis Clubs der 1. und 2. Bundesliga, sowie Amateurmannschaften und ausländische Vereine teilnahmen. Von Emden bis Leipzig und von Kiel bis Friedrichshafen fanden eintägige Turniere statt, nahezu regelmäßig an den Spielorten Schwerin, Kiel, Oldenburg, Leipzig, Hannover, Düsseldorf, Krefeld und Karlsruhe. Besonderen Zuschauerzuspruch fanden jedoch die jährlich ausgetragenen mehrtägigen Turniere von Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Dortmund, München und Bremen. Diese Turniere wiesen meist die höchste Wertigkeit auf, die von den teilnehmenden Vereinen abhing. Die Vereine mit den meisten Wertungspunkten nahmen Ende Januar am eigentlichen Hallenmasters teil, das wechselweise in München und Dortmund ausgetragen wurde.

Im Jahre 1998 wurde dieses System reformiert und der DFB-Hallenpokal geschaffen: Jeder Erst- und Zweitligist wurde – teilweise relativ willkürlich – einem von fünf Turnierorten zugeteilt und spielte nur dieses eine Turnier. Zu diesem Teilnehmerfeld kamen ausgewählte Amateurmannschaften; ausländische Teams waren nicht mehr zugelassen. Die finanziellen Anreize wurden deutlich erhöht. Der Nachteil zeigte sich schnell: Statt „Budenzauber“ dominierte oft langweiliges Taktieren das Bild der Turniere, viele Erstligisten spulten lustlos ihr „verordnetes“ Turnier herunter. Als Turnierorte dieser Zeit sind Frankfurt, Stuttgart, Hannover, Bremen, Oberhausen, Dortmund, Leipzig, Riesa und München zu nennen, die fünf Turniere waren gleichmäßig über Deutschland verteilt. An die Qualifikationsturniere schloss sich – wie zuvor – ein in Dortmund oder München ausgetragenes Masters mit zwölf Mannschaften an.

2001 wurde letztmals eine offizielle Hallenrunde ausgetragen. In den Jahren danach spielten noch recht viele Erst- und Zweitligisten bei privat organisierten Hallenturnieren mit. Es etablierten sich insbesondere in Riesa, Oldenburg, Mannheim, Nürnberg, Bamberg oder Frankfurt überregionale eintägige Turniere. Die „ganz großen Namen“ im deutschen Fußball, sowohl auf die Vereine als auch auf die Spieler bezogen, waren in den Turnieren dieser Jahre nicht vertreten. Der sportliche Wert blieb daher sehr begrenzt. Häufig werden Terminprobleme und das Verletzungsrisiko als Gründe angegeben. Ein zwischenzeitlicher Versuch, Hallenturniere auf Naturrasen auszutragen (die Deutschland-Premiere erfolgte am 5. Januar 2008 in Halle/Westfalen), setzte sich nicht dauerhaft durch. Es blieb bei zwei Turnieren in Halle/Westfalen und bei einem Turnier in Dortmund 2009, bei dem zahlreiche Nationalspieler für Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach antraten.

Ab dem folgenden Jahr 2010 wurde die Winterpause deutlich verkürzt, was die Zahl der Turniere und der teilnehmenden Vereine drastisch reduzierte. Der Versuch, neue Turniere zu etablieren, gelang jeweils nur kurzzeitig. Fanausschreitungen brachten – wie in Essen 2013, Bielefeld 2014 und Frankfurt 2015 – manches Turnier an den Rand des Abbruchs. In Hamburg-Alsterdorf wird deswegen seit 2013 kein Turnier mehr ausgetragen. Dass die letzten Bundesligavereine, die überhaupt noch Hallenturniere spielten, selbst in ihren Heimatstädten oft nur mit Reserve- oder Jugendspielern antraten, sorgte regelmäßig für Verdruss. Erstmals seit Jahrzehnten bestritt im Jahr 2016 kein einziger Erstligist ein Hallenturnier, gleiches gilt für das Jahr 2018. Viele Zweit- und Drittligisten sahen und sehen andererseits bis heute die Turniere als finanzielle Einnahmequellen oder als Finanzierungsmöglichkeit ihrer Trainingslager an. So fand 2018 immerhin ein überregionales Turnier in Gummersbach mit vier Profiteams statt.

Deutlich an Bedeutung gewonnen haben – nach zuvor einzelnen Austragungen – ab dem Jahr 2010 Hallenturniere mit sogenannten „Traditions-“ oder „All-Star-Mannschaften“, in denen viele "große" nationale und internationale Vereine, zahlreiche ehemalige Bundesligaakteure und gelegentlich sogar ehemalige Nationalspieler zu finden sind. Spielorte wie Lingen, Krefeld, zunächst Dortmund, Oldenburg und insbesondere Berlin als Endpunkt einer kleinen "Mastersserie" konnten sich neben alteingesessenen Standorten wie Mülheim an der Ruhr oder Minden dauerhaft mit Turnieren etablieren. Dabei wurden viele Turniere mit Profimannschaften nun in solche mit Traditionsmannschaften umgewandelt. Namen wie Miroslav Klose, Tim Wiese, Thomas Häßler oder Michael Ballack verdeutlichen die zunehmende Relevanz dieser Turniere, losgelöst von Vorbereitungszwängen in der regulären Winterpause.

Auch auf regionaler Ebene spielen Hallenturniere in Deutschland weiterhin eine sehr große Rolle: In vielen Städten Nordrhein-Westfalens werden Stadtmeisterschaften in der Halle ausgetragen, in Schleswig-Holstein und einigen ostdeutschen Bundesländern finden Turniere um den Sieg auf Bundesländerebene statt. Seit 1992 spielen fast alle Fußballvereine im Saarland in über 45 Qualifikationsturnieren acht Teilnehmer für ein Anfang Februar wechselseitig in Homburg/Saar und Völklingen – 2014 erstmals in der Saarlandhalle in Saarbrücken und ab 2017 dauerhaft dort – stattfindendes Hallenmasters aus. Dieses System – das auch Vereine aus Rheinland-Pfalz, Frankreich und Luxemburg anzieht – entspricht dem des DFB-Hallenmasters bis 1998. 2016 wurden dort erstmals Futsal-Elemente in die Hallenregeln integriert, typische Elemente wie die umlaufende Bande oder die Größe der Tore jedoch bewusst beibehalten.

In der jüngeren Vergangenheit richtete der DFB den Hallenfußball neu aus[2] und veranstaltete in den Jahren 2006 bis 2014 den DFB-Futsal-Cup als inoffizielle deutsche Futsal-Meisterschaft. In der Saison 2014/15 wurde erstmals eine offizielle deutsche Futsal-Meisterschaft ausgetragen.[3] Daneben fanden in der Saison 2014/15 Sichtungslehrgänge für den Aufbau einer deutschen Futsal-Nationalmannschaft statt, die dann 2016 ihre ersten Länderspiele bestritt.

Überregionale Hallenturniere und Sieger ab 2002 in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auswahlkriterium: Mindestens zwei Vereine aus der ersten oder zweiten Liga und mindestens 5 Wertungspunkte gemäß der „alten“ DFB-Wertungstabelle (erster der Bundesliga nach dem letzten Spieltag vor der Winterpause = 36 Punkte, absteigend bis zum letzten der zweiten Liga mit einem Punkt; deutsche Mannschaften darunter 1 Punkt, ausländische Vereine 20 Punkte; Gesamtpunktzahl eines Turniers geteilt durch die Anzahl der teilnehmenden Vereine).

2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sieger weiterer Hallenturniere (seit 1999)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgeführt sind Hallenturniere in Deutschland, welche die oben genannten Kriterien nicht erfüllen, aber dennoch eine gewisse Medienpräsenz erhielten.

1999[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2000[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2001[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2002[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2016[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2018[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung in Österreich und der Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Servette gegen St. Gallen beim Hallenmasters-Finale 1998 in Basel

In Österreich gibt es seit 1959 das traditionelle Wiener Stadthallen-Turnier. Josef Argauer gilt als der geistige Vater dieses Turniers sowie als Erfinder des Hallenfußballs allgemein. Das Turnier fand bis ins Jahr 2005 jährlich statt. 2006 wurde auf Wunsch der großen Vereine SK Rapid Wien und FK Austria Wien pausiert, aber mit 2007 wieder fortgesetzt. Rekordsieger ist FK Austria Wien, dahinter folgen SK Rapid Wien, der Wiener Sport-Club, First Vienna Football Club und der FavAC. 1971 gab der FC Bayern München mit all seinen Stars einen Gastauftritt, welcher mit dem Turniersieg endete.

Neben dem Turnier in Wien gibt es auch ein weiteres traditionelles, jährlich stattfindendes Turnier in Graz. SK Sturm Graz halten dort den Rekord in Turniersiegen, vor dem Lokalrivalen Grazer AK.

In der Schweiz wurde von 1997 bis 1999 eine Schweizer Meisterschaft im Hallenfußball durchgeführt. In insgesamt drei Turnieren in St. Gallen, Zürich und Lausanne, an denen sämtliche Mannschaften der Nationalliga A teilnahmen, qualifizierten sich die besten acht Teams für das Finalturnier des Hallenmasters in Basel. Den Meistertitel gewann 1997 FC Lausanne-Sport, 1998 der FC St. Gallen und 1999 wiederum Lausanne Sports. Von 2006 bis 2016 existierte in Winterthur mit den Hallenmasters ein jährlich in der Eishalle Deutweg stattfindendes Profi-Hallenfußballturnier.

Die beschriebene Entwicklung im Hallenfußball gab es nur in Deutschland und Österreich, in anderen Ländern kam dagegen Futsal, eine Variante des Hallenfußballs ohne Banden, zu größerer Popularität. Mittlerweile führte der DFB auch zum ersten Mal eine deutsche Meisterschaft zwischen den Regionalsiegern der bereits bestehenden Ligen durch. Sieger des 1. DFB-Futsal-Cups wurde der UFC Münster.

Entwicklung des Hallenfußballs in Nordamerika[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Vereinigten Staaten und Kanada, aber auch in Mexiko, entwickelte sich ab den 1970er Jahren eine Art Hallenfußball, die teilweise stark von den FIFA-Regeln abweicht. Bedeutende Ligen dieser Zeit waren die Major Soccer League, die National Professional Soccer League sowie die North American Soccer League. Heute stellen die US-amerikanische American Indoor Soccer League, die kanadische Canadian Major Indoor Soccer League sowie die Major Indoor Soccer League, mit Mannschaften aus den USA und Mexiko, die wichtigsten Hallenfußballspielklassen Nordamerikas dar.

Das Spielfeld ist meist rechteckig und hat abgestumpfte Ecken, der Bodenbelag ist oftmals Kunstrasen, im Collegesport wird jedoch auch auf Basketballböden gespielt. Das Spielfeld ist von einer 1,80 m hohen Bande umgeben, in welche an beiden Enden Tore eingelassen sind. Wird der Ball über die Bande gespielt, erhält die gegnerische Mannschaft einen Freistoß. Das übliche Spielfeld hat eine Länge von 60 und eine Breite von 25 Metern, was den Maßen einer nordamerikanischen Eishockeyfläche entspricht. Gespielt werden zumeist vier mal 15 Minuten. Zwischen dem ersten und zweiten sowie dem dritten und vierten Viertel gibt es jeweils eine dreiminütige Pause, zur Halbzeit wird die Partie für eine Viertelstunde unterbrochen. Steht es nach 60 Minuten Unentschieden, wird eine Verlängerung mit Golden Goal-Regel gespielt. Die Mannschaften setzen sich aus fünf Feldspielern und einem Torwart sowie einer bestimmten Anzahl von Auswechselspielern zusammen. Die meisten Ligen spielen ohne Abseitsregel.

Je nach Liga gibt es zudem variierende Regeln, die oftmals aus anderen Sportarten, beispielsweise dem Eishockey, übernommen wurden. So wird oftmals fließend gewechselt. Auch die Punktevergabe bei Treffern weicht von einer Liga zur anderen ab. So verteilte beispielsweise die National Professional Soccer League ab 1989 abhängig von der Entfernung, aus der ein Treffer erzielt wurde, ein, zwei oder drei Punkte pro Treffer.

Regeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Hallenfußball gelten im Allgemeinen dieselben Regeln wie im Fußball. Manche Regeln sind allerdings angepasst. Für die Auslegung und Anpassung der von der Fifa vorgegebenen Fußballregeln sind nach dem DFB die einzelnen Landesverbände zuständig. Für einzelne Veranstaltungen wie Hallenturniere werden die Spielregeln, besonders im Amateurbereich oder in unteren Ligen, nach individuellen Gegebenheiten (wie Hallengröße und -markierung, Alter der Spieler …) festgelegt. Abweichungen von den Allgemeinen Fußballregeln können zum Beispiel sein:

  • Je nach Größe des Spielfelds spielen bis zu sechs Spieler (ein Torwart und fünf Feldspieler) je Mannschaft. Eine Mannschaft besteht normalerweise aus ebenso vielen Auswechsel- wie auf dem Feld befindlichen, also bis zu zwölf Spielern. Es darf fliegend gewechselt werden, für einen Wechsel zwischen Torwart und Feldspieler ist jedoch wie draußen auf dem Feld eine Spielruhe sowie die Information an den Schiedsrichter zwingend vorgeschrieben.
  • Gespielt wird auf 5 × 2 m große Tore. Abweichend davon können Handballtore (3 × 2 m) verwendet werden.
  • In den Richtlinien sind nur maximale Spielzeiten pro Spiel und Spieltag verbindlich vorgeschrieben, für den DFB-Bereich sind dies bis zu 2 × 12 min pro Spiel und max. 180 min pro Spieltag pro Mannschaft. Die Spieldauer ist auf jeden Fall durch den Turnierveranstalter vorab in der Turnierausschreibung bekanntzugeben.
  • Der Strafstoßpunkt befindet sich 9 m vor dem Tor (bzw. 7 m bei Handballtoren).
  • Der Strafraum wird üblicherweise durch die in der Halle vorhandene Markierung bestimmt, zum Beispiel ein Handball-Halbkreis ohne Torraum.
  • Die Abseitsregel ist üblicherweise aufgehoben.
  • Beim Anstoß und bei anderen Spielfortsetzungen wie Freistoß, Abstoß oder Strafstoß müssen alle gegnerischen Spieler mindestens 3 m vom Ball entfernt sein.
  • Zusätzlich zu den im Freien zur Verfügung stehenden persönlichen Strafen wie Gelben und Roten Karten können bei schwereren Fouls Zeitstrafen (z. B. für 2 Minuten) ausgesprochen werden.
  • Anders als beim Futsal muss der Spielball in Maß und Gewicht der im Herren-Profisport verwendeten Größe 5 entsprechen.[4] Er hat einen Umfang von 68 bis 70 cm, ist zwischen 410 und 450 g schwer und weist einen Überdruck von 0,6 bis 1,1 bar auf.
  • Anstelle des Einwurfs gibt es in der Halle den „Einkick“.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hallenfußball – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Hallenfußball – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald Tragmann: Wir erinnern uns … In: Der Hertha-Freund. Dezember 1998, abgerufen am 12. März 2013.
  2. WFLV – Hallenfußball im Wandel: Deshalb gehört Futsal die Zukunft
  3. Deutsche Futsal-Meisterschaft
  4. Fußball-Regeln und Spielbestimmungen. In: Deutscher Fussballbund. Archiviert vom Original am 27. September 2009; abgerufen am 9. Juni 2013.