Vorgelege

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Ein Vorgelege ist ein Zusatzgetriebe bei Fahrzeugen und Werkzeugmaschinen. Es verringert die Drehzahl der angetriebenen Welle, das zur Verfügung stehende Drehmoment wird erhöht.

Meist ist das Vorgelege unsynchronisiert und dadurch nur im Stillstand und ohne Last schaltbar.

Der Antriebsstrang kann damit an verschiedene Einsatzbedingungen angepasst werden, bei Fahrzeugen an schnelle Fahrt in der Ebene und an langsame Fahrt im Gelände oder am Berg, bei Werkzeugmaschinen für das Gewindeschneiden.

Auch in Wassermühlen, die mit einem Wasserrad angetrieben werden, befindet sich ein Vorgelege, allerdings im umgekehrten Sinne von dem oben angeführten. Es schließt unmittelbar an die Wasserradwelle an und hat die Aufgabe, die niedrige Drehzahl des Wasserrades auf die höhere der Haupttransmission zu übersetzen, wodurch das Drehmoment verringert wird. Solche Vorgelege bestehen meistens aus zwei oder drei Zahnradpaaren mit Zahnrädern oder Kammrädern von einem halben bis über drei Metern Durchmesser.

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