Wümme-Zeitung

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Wümme-Zeitung

Beschreibung Tageszeitung für Lilienthal, Worpswede,
Grasberg, Tarmstedt und Borgfeld
Verlag Bremer Tageszeitungen AG
Erstausgabe 17. Mai 1879
Erscheinungsweise montags bis sonnabends
Verkaufte Auflage 11.340 Exemplare
(IVW 1/2019, Mo–Sa)
Chefredakteur Moritz Döbler (v.i.S.d.P.), Silke Hellwig
Herausgeber Bremer Tageszeitungen AG
Weblink www.wuemme-zeitung.de
Die erste Wümme-Zeitung vom 17. Mai 1879

Die Wümme-Zeitung ist eine Zeitung aus und für Lilienthal und für Teile des Landkreises Osterholz und Bremen-Borgfeld. Sie erscheint von Montag bis Samstag als regionale Beilage des Weser-Kuriers in Lilienthal, Worpswede, Grasberg, Tarmstedt, Bremen-Borgfeld und Bremen-Blockland. Die verkaufte Auflage beträgt 11.340 Exemplare, ein Minus von 12,4 Prozent seit 1998.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wümme-Zeitung wurde am 17. Mai 1879 als „selbstständiges Lokalblatt“ für Lilienthal und Umgebung gegründet. Sie wurde von Ostersode bis Oberneuland und von Ritterhude bis Wilstedt verbreitet.

Beginn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevor J. C. Meister die Wümme-Zeitung gründete, hatte er in Osterholz-Scharmbeck die Vegesacker Wochenschrift geleitet, aus der später die Norddeutsche Volkszeitung wurde. Der Wunsch nach einem „selbstständigen und unabhängigen Lokalblatt“ war lauter geworden und die neuen Zeitung für die Region zwischen Wümme und Hamme wurde gegründet. Sitz des Unternehmens war Lilienthal, in einem Nebengebäude des Stadtlanderschen Anwesens am Ende des Arpsdammes. Bereits 1886 zog man in das neue Verlagshaus an der Hauptstraße 46. Als Meister 1889 starb, übernahm dessen Witwe Margarethe Katharina die Regie des Unternehmens. Nach ihrem Tod wurde der langjähriges Betriebsleiter Heinrich Schwalenberg Verleger. Gemeinsam mit dem Gründersohn Christel Meister gründete Schwalenberg 1913 die OHG J. C. Meister, die dann auch von den weiteren Erben fortgesetzt wurde. Die Wümme-Zeitung wurde noch bis 1968 auf der verlagseigenen Rotation an der Hauptstraße 46 in Lilienthal gedruckt.

Nachkriegszeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1945 bis 1949 durfte die Wümme-Zeitung nicht erscheinen. Am 1. Juli 1949 wurde dann die erste Ausgabe nach dem Zweiten Weltkrieg herausgegeben unter der verlegerischen Leitung von Hans Schwalenberg. Fritz Gagelmann hatte von 1949 bis 1974 als verantwortlicher Redakteur die Schriftleitung für die Wümme-Zeitung. Viele Jahre war Gagelmann († 1974) Vorsitzender des Lilienthaler Heimatvereins. 1974 wurde die Wümme-Zeitung an die Bremer Tageszeitungen AG verkauft.

Seit der Übernahme durch den Weser-Kurier erscheint die Wümme-Zeitung als Regionalausgabe des Weser-Kuriers und der Bremer Nachrichten für die Gemeinden Lilienthal, Worpswede, Grasberg, Tarmstedt und die Stadtteile Bremen-Borgfeld und Bremen-Blockland.

Leiter der Regionalredaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • J. C. Meister, von 1879 bis 1889
  • Margarethe Katharina Meister, von 1889 bis 1913
  • Heinrich Schwalenberg, von 1913 bis unbekannt
  • Fritz Gagelmann von 1935 bis 1941 und von 1949 bis 1974
  • Walter Schreckenbach, von 1974 bis 31. Dezember 1980
  • Volkmar Friedrichs, vom 2. Januar 1981 bis 30. Juni 1981
  • Karl-Heinz Groß, vom 1. Juli 1981 bis 30. September 1987
  • Klaus-Dieter Pfaff, vom 1. Oktober 1987 bis 30. April 2010
  • Antje Borstelmann, ab 1. Mai 2010
  • André Fesser, ab 1. Januar 2018

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wümme-Zeitung hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 12,4 Prozent gesunken.[2] Sie beträgt gegenwärtig 11.340 Exemplare.[3] Das entspricht einem Rückgang von 1611 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 88,7 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[4]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  3. laut IVW, erstes Quartal 2019, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)