Waldmeister (Operette)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Werkdaten
Titel: Waldmeister
Form: Operette
Originalsprache: deutsch
Musik: Johann Strauss (Sohn)
Libretto: Gustav Davis
Uraufführung: 4. Dezember 1895
Ort der Uraufführung: Wien
Ort und Zeit der Handlung: Ein Waldstädtchen in Mitteldeutschland Ende des 19. Jahrhunderts
Personen
  • Christof Hefele, Amtshauptmann (Bariton)
  • Malvine, seine Frau (Alt)
  • Freda, beider Tochter (Sopran)
  • Tymoleon von Gerius, Oberforstrat und Direktor der Forstakademie (Bariton)
  • Botho Wendt, junger Edelmann (Tenor)
  • Erich, Forsteleve (Tenor)
  • Pauline, Sängerin (Soubrette)
  • Regina, ihre Freundin
  • Erasmus Friedrich Müller, Professor der Botanik (Tenorbuffo)
  • Jeanne, Kammerzofe bei Pauline (Sopran)
  • Sebastian, Diener bei Hefele
  • Therese, Stubenmädchen bei Hefele
  • Danner, Adlatus des Herrn Hefele (Bariton)
  • Martin, Oberknecht in der Waldmühle (Bariton)
  • Lorenz und Peter, Mühlknechte
  • Honoratioren, Forstbeamte, Müller, Diener, Jagdgesellschaft, Forsteleven, Freundinnen Paulines

Waldmeister ist eine Operette in drei Akten von Johann Strauss (Sohn). Das Libretto stammt von Gustav Davis (1856–1951). Das Werk erlebte seine Uraufführung am 4. Dezember 1895 im Theater an der Wien in Wien.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ort und Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Operette spielt in einem Wald bei Dresden in der Gegenwart (also zum Zeitpunkt der Aufführung = Ende des 19. Jahrhunderts).

Erster bis Dritter Akt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelt sich um eine Liebesgeschichte, die nach einigen Wirrungen und Irrungen, wie in Operetten üblich, ein Happy End findet. Auf dem Weg zu diesem Happy End spielt eine Waldmeisterbowle eine entscheidende Rolle. Durch die Wirkung des Alkohols finden sich am Ende die richtigen Paare.

Musik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ouvertüre

 \relative b' {
  \new PianoStaff <<
   \new Staff { \key b \minor \time 3/4
    \tempo \markup { 
     \column {
      \line { Gemässigtes Walzer-Tempo. }
 }
   }
    r2 s4 r2 s4 \slashedGrace fis'8( <fis a>2.\pp)\( \slashedGrace d8( <d fis>2.) \slashedGrace a8( <a d>2.)\) <d fis>4( <fis b>8) r <fis b>4 <g b>2.( <a cis>2. <e g>2.~) <e g>2 r4
   }
   \new Dynamics {
    
    }
   \new Staff { \key b \minor \time 3/4 \clef bass
    d,,4\pp <a' d fis> <a d fis> d, <a' d fis> <a d fis> d, <a' d fis> <a d fis> d, <a' d fis> <a d fis> d, <a' d fis> <a d fis> d, <a' d fis> <a d fis> e <a cis g'> <a cis g'> a, <a' e' g> <a e' g> cis, <a' e' g> <a e' g> a, <a' cis g'> <a cis g'>
   }
  >>
 }

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.

Die Operette Waldmeister ist im Vergleich zu anderen Operetten von Johann Strauss musikalisch etwas blasser geblieben und hat daher nicht an die großen Erfolge des Komponisten anknüpfen können. Das Werk wurde nach der Uraufführung noch 88 weitere Male aufgeführt. Heute ist die Operette als Gesamtwerk weitgehend aus den Spielplänen der Theater verschwunden. Einzelne Musiknummern haben sich indes erhalten und werden bei Konzerten gelegentlich aufgeführt. Dazu gehören die Die Waldmeister-Ouvertüre, Klipp klapp, rasch dem Glücke nach, Der Waldmeister hat es gesagt, Trau, schau, wem?, Die Liebe kommt, die Liebe geht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]