Wasserkanal

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Eine Beschreibung der molekularbiologischen Bedeutung findet sich im Artikel Aquaporine
Der Wellenkanal beim Forschungszentrum Küste in Marienwerder, 307 Meter lang, 7 Meter tief, der weltweit größte seiner Art[1]

Ein Wasserkanal ist eine Anlage zur Untersuchung von Strömungen. Ähnlich wie bei einem Windkanal werden dabei Versuchsobjekte einem kontrolliert strömenden Medium ausgesetzt. Durch die im Vergleich zu Luft hohe Dichte und kleine kinematische Viskosität von Wasser werden schon bei niedrigen Strömungsgeschwindigkeiten und kleinen Abmessungen hohe Reynolds-Zahlen erreicht. Bei der gleichen Modellgröße und Strömungsgeschwindigkeit ergibt sich eine etwa 15-fach größere Reynolds-Zahl als im Windkanal. Durch einen erhöhten Wasserdruck lässt sich der Nachteil der Kavitation reduzieren.[2][3]

Becken zur Erzeugung von Wellen kleiner Amplitude und kleiner Wellenlänge (Kapillarwellen). Das von oben auf das Wasserbecken gerichtete Licht projiziert die Wellenstrukturen durch die transparente Bodenplatte auf die darunter liegende Fläche.
Wellenbecken der University of Maine

Bei einem Wellenkanal werden Oberflächenwellen simuliert. Wellentanks oder Wellenbecken dienen zum Studium der zweidimensionalen Ausbreitung von Wellen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. hannover-entdecken.de, www.fzk.uni-hannover.de
  2. TU Braunschweig:Großer Wasserkanal Braunschweig
  3. Wolf-Heinrich Hucho: Aerodynamik der stumpfen Körper. Physikalische Grundlagen und Anwendungen in der Praxis. 2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Vieweg + Teubner, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8348-1462-3, (siehe Kapitel 9.2.3).