Wieter

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Wieter
Der südliche Wieter mit dem höchsten Gipfel und dem Tockenberg östlich von Sudheim

Der südliche Wieter mit dem höchsten Gipfel und dem Tockenberg östlich von Sudheim

Höchster Gipfel Namenlose Kuppe (358,4 m ü. NHN)
Lage Landkreis Northeim, Südniedersachsen (Deutschland)
Teil des Göttingen-Northeimer Wald, Weser-Leine-Bergland
Einteilung nach Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands
Wieter (Niedersachsen)
Wieter
Koordinaten 51° 40′ N, 10° 0′ OKoordinaten: 51° 40′ N, 10° 0′ O
Gestein Muschelkalk
p1
p5

Der Wieter ist ein bis 358,4 m ü. NN m[1] hoher und flächenmäßig kleiner Höhenzug des Leineberglandes in Südniedersachsen (Deutschland).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wieter ist ein in Nord-Süd-Richtung verlaufender Höhenzug unmittelbar südöstlich der Kreisstadt Northeim. Er ist ungefähr fünf Kilometer lang und maximal ein Kilometer breit. Weitere angrenzende Ortschaften sind die Northeimer Ortsteile Hammenstedt im Nordosten, Bühle im Süden und Sudheim im Westen. Unmittelbar östlich am Wieter liegen zudem die Vorwerke Güntgenburg und Levershausen.

Naturräumliche Zuordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wieter als Teil des Niedersächsischen Berglandes wird wie folgt zugeordnet:[2].

Der Wieter als Teil des nördlich des Nörtener Waldes gelegenen gleichnamigen Naturraumes grenzt im Westen an den Northeimer Leinegraben, im Norden an das untere Rhumetal und im Osten an das südöstliche Bergland des Northeimer Stadtwaldes (Semiskopf: 270,8 m, Großer Sandberg: 298,8 m).

Natur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bewaldete Wieter besteht aus einer Kette von Bergkuppen geordnet von Nord nach Süd:

  • Wieterberg (271 m)
  • namenlose Kuppe (326 m) mit dem Wieterturm
  • Teufelsberg (315,2 m)
  • der höchste Gipfel mit 358,4 m
  • Tockenberg (ca. 320 m)

Der Höhenzug gehört zum Northeimer Stadtwald innerhalb des LSG Westerhöfer Bergland-Langfast. Zum Teil ist er mit Mittelwald bestanden.[3] Dort gibt es einen stadtnahen Hochseilgarten und geplant ist die Anlage eines Naturerlebnispfades ausgehend von der Northeimer Forsthütte.

An seinen südlichen Ausläufer schließt sich das Naturschutzgebiet Mäuseberg und Eulenberg an.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name wurde 1305 erstmals urkundlich erwähnt. Er wird auf das althochdeutsche Wort witu, Wald, zurückgeführt.[4] Da er ein Höhenzug aus mindestens sechs unterscheidbaren, aber kaum mit auffälligen Merkmalen versehenen Hügeln ist, werden diese von der örtlichen Bevölkerung entsprechend durchnummeriert. Im 19. Jahrhundert wurde eine Aufforstung der zuvor teilentwaldeten Berge vorgenommen.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  2. Jürgen Hövermann 1963: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten in Einzelblättern 1:200.000 - Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1952-1991 → Online-Karten
  3. Stiftung Wald in Not unterstützt Mittelwaldprojekt im Northeimer Stadtwald (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wald-in-not.de
  4. Heinrich Leo: Rectitudines singularum personarum, 1842, S. 87
  5. Emil Jörns: Stadtoberförster Friedrich Wieters, in: Northeimer Heimatblätter 1/1963, S. 18f

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wieter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien