Wildewiese

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Wildewiese
Koordinaten: 51° 14′ 24″ N, 7° 59′ 23″ O
Höhe: 540–645 m ü. NN
Einwohner: 93 (31. Dez. 2009)
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 59846
Vorwahl: 02395
Blick auf Wildewiese
Blick auf Wildewiese

Wildewiese ist ein kleiner Ort mit rund 90 Einwohnern im Sauerland, am westlichen Rande des Hochsauerlandkreises, eingemeindet in die Stadt Sundern (Sauerland). Der Ort ist namensgebend für den Wildewiese-Homert genannten Hauptkamm des Homertrückens, auf dem er in einer Höhe von über 500 m liegt.

Winterpanorama Wildewiese (2006)
Panorama (2003)

Wildewiese ist vor allem bekannt durch sein Skigebiet auf 540 bis 645 m Höhe mit fünf Liften und mehreren leichten bis mittelschweren Abfahrten von 100 bis 1200 m Länge sowie mehreren gespurten Langlaufloipen. Vom Aussichtsturm des angrenzenden 648 m hohen Schomberg ist bei klarem Wetter eine Fernsicht bis ins über 50 km entfernte Münsterland möglich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gebiet um Wildewiese wurde bereits in der frühen Neuzeit, evtl. auch schon früher reger Bergbau betrieben.

Die Gemeinde Wildewiese wurde am 1. Januar 1832 durch Ausgliederung aus Schönholthausen neu gebildet.[1]

Am 1. Januar 1975 wurde Wildewiese nach Sundern (Sauerland) eingemeindet.[2]

Während der COVID-19-Pandemie in Deutschland kam es nach Weihnachten 2020 zu einem Verkehrschaos. Hunderte Tagestouristen, vor allem Familien, fuhren nach Wildewiese um den zuvor gefallenen Schnee in den Bergen zu bestaunen und zum Rodelschlitten fahren, obwohl die Lifte und Pisten wegen Corona geschlossen waren. Die Stadt Sundern sperrte die Zufahrt nach Wildewiese. Am 27. bis 30. Dezember waren sämtliche Parkplätze, Straßenränder, Einfahrten und Waldwege zugeparkt. Die Tagestouristen kamen aus dem Märkischen Kreis, aus dem Kreis Olpe, dem Ruhrgebiet und teils auch aus dem Rheinland.[3][4]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 296.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 331.
  3. Verkehrschaos: Schnee lockt tausende Touristen ins Sauerland - Stadt sperrt SkigebietSauerlandkurier am 28. Dezember 2020, abgerufen am 30. Dezember 2020
  4. Wildewiese: Schnee zieht weiterhin Tagestouristen anWP am 30. Dezember 2020, abgerufen am 30. Dezember 2020

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Wildewiese – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien