Wilhelm von Sternburg

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Wilhelm Freiherr Speck von Sternburg (* 24. Oktober 1939 in Stolp / Pommern) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm von Sternburg wuchs in Wiesbaden auf. Das Studium der Volkswirtschaft und Geschichte schloss von Sternburg 1969 als Diplom-Volkswirt ab. Gleichzeitig absolvierte er eine kaufmännische Lehre. Er arbeitete lange Jahre als Journalist für verschiedene Printmedien, für Rundfunk und Fernsehen. Von 1989 bis 1993 war er Chefredakteur des Hessischen Rundfunks.

Seit 1993 ist er als freier Schriftsteller, Publizist und Filmautor tätig. Er trat vor allem als Autor von historischen Biographien über Staatsmänner und Schriftsteller sowie zur deutschen Geschichte seit dem 19. Jahrhundert hervor. Ernst-Johann-Literaturpreis der Stadt Schifferstadt 2015. Sternburg ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Autor
als Herausgeber
  • Arnold Zweig. Materialien zu Leben und Werk. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-596-26876-1.
  • Lion Feuchtwanger. Materialien zu Leben und Werk. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-596-26886-9.
  • Geteilte Ansichten über eine vereinigte Nation. Ein Buch über Deutschland. Bastei Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1993, ISBN 3-404-60329-X.
  • „Stimmen sind da in der Luft – in der Nacht“. Geschichte der Deutschen in Erzählungen 1871–1945. Luchterhand Literaturverlag, Hamburg 1992, ISBN 3-630-86798-7.
  • Für eine zivile Republik. Ansichten über die bedrohte Demokratie in Deutschland. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-596-11829-8.
  • Manès Sperber: Anpassung und Widerstand. Über den unvernünftigen und vernünftigen Gebrauch der Vernunft. Europaverlag Wien 1994, ISBN 3-203-51230-0.
  • Arnold Zweig: Mal herhören, ALLE! Prosa, Essays, Briefe. Aufbau Taschenbuchverlag, Berlin 1995, ISBN 3-7466-5200-6.
  • Tagesthema ARD. Der Streit um das Erste Programm. Fischer-Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-596-13026-3.
  • Die deutschen Kanzler. Von Bismarck bis Merkel. Aufbau Taschenbuchverlag, Berlin 2006, ISBN 3-7466-8144-8.

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Narrenweisheit oder Das Leben des Lion Feuchtwanger. Hessischer Rundfunk 1984.
  • „Wer das Recht verlässt ist selbst erledigt“. Arnold Zweig. Hessischer Rundfunk 1987.
  • Zum Tode von Eugen Kogon. Hessischer Rundfunk 1987.
  • „Als wäre alles das letzte Mal“. Erich Maria Remarque zum 100. Geburtstag. Westdeutscher Rundfunk 1998.
  • „Ich bin in die Eiszeit geraten“. Anna Seghers zum 100. Geburtstag. Westdeutscher Rundfunk 2000.
  • Heinrich Böll. Ein anderer Deutscher. Westdeutscher Rundfunk 2005.
  • Geliebt und zensiert. Wie der WDR senden lernte. Westdeutscher Rundfunk 2006.
  • 1938 – Jahr der Täuschungen. Westdeutscher Rundfunk 2008.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oliver Bentz: Preisverleihung 2015: Laudatio [Zur Verleihung des Ernst-Johann-Literaturpreises.] In: Lust an Literatur – Ernst Johann und der Ernst-Johann-Literaturpreis der Stadt Schifferstadt. Hrsg. von Lenelotte Möller, Martina Kees und Franz Dudenhöffer. Im Auftrag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Speyer: Druckmedien Speyer GmbH, 2017, ISBN 978-3-932155-42-0, S. 47–51.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]