Wilhelm von Sternburg

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Wilhelm Freiherr Speck von Sternburg (* 24. Oktober 1939 in Stolp / Pommern) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelm von Sternburg wurde in eine Familie preußisch-sächsischer Junker geboren. In Folge des Zweiten Weltkriegs musste die Familie ihre Güter verlassen. Sternburg wuchs in Wiesbaden auf.[1] Das Studium der Volkswirtschaft und Geschichte schloss Sternburg 1969 als Diplom-Volkswirt ab. Gleichzeitig absolvierte er eine kaufmännische Lehre. Er arbeitete lange Jahre als Journalist für verschiedene Printmedien, für Rundfunk und Fernsehen. Von 1989 bis 1993 war er Chefredakteur des Hessischen Rundfunks.

Seit 1993 ist er als freier Schriftsteller, Publizist und Filmautor tätig. Er trat vor allem als Autor von historischen Biographien über Staatsmänner und Schriftsteller sowie zur deutschen Geschichte seit dem 19. Jahrhundert hervor. Sternburg ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Autor
als Herausgeber

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Narrenweisheit oder Das Leben des Lion Feuchtwanger. Hessischer Rundfunk 1984.
  • „Wer das Recht verlässt ist selbst erledigt“. Arnold Zweig. Hessischer Rundfunk 1987.
  • Zum Tode von Eugen Kogon. Hessischer Rundfunk 1987.
  • „Als wäre alles das letzte Mal“. Erich Maria Remarque zum 100. Geburtstag. Westdeutscher Rundfunk 1998.
  • „Ich bin in die Eiszeit geraten“. Anna Seghers zum 100. Geburtstag. Westdeutscher Rundfunk 2000.
  • Heinrich Böll. Ein anderer Deutscher. Westdeutscher Rundfunk 2005.
  • Geliebt und zensiert. Wie der WDR senden lernte. Westdeutscher Rundfunk 2006.
  • 1938 – Jahr der Täuschungen. Westdeutscher Rundfunk 2008.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Oliver Bentz: Preisverleihung 2015: Laudatio [Zur Verleihung des Ernst-Johann-Literaturpreises.] In: Lust an Literatur – Ernst Johann und der Ernst-Johann-Literaturpreis der Stadt Schifferstadt. Hrsg. von Lenelotte Möller, Martina Kees und Franz Dudenhöffer. Im Auftrag der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften. Speyer: Druckmedien Speyer GmbH, 2017, ISBN 978-3-932155-42-0, S. 47–51.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.munzinger.de/search/document?index=mol-00&id=00000022620&type=text/html&query.key=Jzj5RYtd&template=/publikationen/personen/document.jsp&preview=