Erich Maria Remarque

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Erich Maria Remarque 1929 in Davos (Schweiz)

Erich Maria Remarque (eigentlich Erich Paul Remark; * 22. Juni 1898 in Osnabrück; † 25. September 1970 in Locarno) war ein deutscher Schriftsteller. Seine überwiegend als „pazifistisch“ eingestuften Romane, in denen er die Grausamkeit des Krieges thematisiert, finden bis heute große Verbreitung. Bereits zu Beginn der NS-Herrschaft, als der Autor durch sein Hauptwerk, den 1928 erstmals erschienenen, 1930 in Hollywood verfilmten Antikriegsroman Im Westen nichts Neues, schon weltberühmt war, emigrierte er in die Schweiz. Seine Arbeiten wurden in Deutschland als „schädliches und unerwünschtes Schrifttum“[1] verboten und 1933 öffentlich verbrannt. Die deutsche Staatsbürgerschaft wurde ihm 1938 aberkannt. In den USA fand er Aufnahme, bekam die amerikanische Staatsbürgerschaft und Anerkennung als Schriftsteller.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Frühe Jahre[Bearbeiten]

Erich Paul Remark wurde als zweites von fünf Kindern des Buchbinders Peter Franz Remark (1867–1954) und seiner Ehefrau Anna Maria Remark, geb. Stallknecht (1871–1917), am 22. Juni 1898 in Osnabrück als Nachkömmling einer aus Frankreich eingewanderten Familie „Remacle“ geboren.[2] Der Geburtsname seiner Großmutter mütterlicherseits ist Bäumer (wie der Familienname des Protagonisten in Remarques Roman Im Westen nichts Neues). Nach Abschluss der Johannisvolksschule (jetziger Schulname: Domschule Osnabrück) (1904 bis 1912) besuchte Remark das katholische Lehrerseminar (1912 bis 1915).

Erich Maria Remarque

Erster Weltkrieg[Bearbeiten]

Im Ersten Weltkrieg wurde er 1916 nach einem Notexamen eingezogen und kam im Juni 1917 als Soldat an die Westfront. Bereits Ende Juli desselben Jahres wurde er durch mehrere Granatsplitter an Arm und Bein sowie durch einen Halsschuss verwundet.[3] Er kam in ein Armee-Hospital in Duisburg, wo er bis zum Ende des Krieges blieb.[4][5] Lebenslang geprägt von seinen Kriegserlebnissen, entwickelte er eine Haltung, die von den meisten Biografen und Interpreten seiner Werke als pazifistisch-antimilitaristisch bewertet wird. Tatsächlich forderte Remarque in seinem Tagebuch, das er während seines Hospitalaufenthalts in Duisburg führte, am 24. August 1918 für die Zeit nach dem Ende des Kriegs einen „Kampf gegen die drohende Militarisierung der Jugend, gegen den Militarismus in jeder Form seiner Auswüchse.“[6] Später betonte Remarque in diversen Interviews, ein „unpolitischer Mensch“ zu sein.

Anders als Paul Bäumer, die Hauptfigur seines berühmtesten Werkes Im Westen nichts Neues, der im Roman als Kriegsfreiwilliger in das deutsche Heer eintritt, meldete sich Remarque nicht freiwillig zum Kriegsdienst. Ein weiterer Gegensatz zum Protagonisten des Romans besteht darin, dass Remarque im Gegensatz zu diesem den Ersten Weltkrieg überlebte. Schon von daher ist es unzulässig, Paul Bäumer als „alter ego“ Remarques zu betrachten, zumal es diesem im Gegensatz zu Bäumers Prognose gelang, nach dem Krieg ein erfolgreiches Leben zu führen, obwohl auch Remarque ein Angehöriger der „verlorenen Generation“ war.

Tätigkeit als Lehrer[Bearbeiten]

Nach dem Krieg setzte er seine Lehrerausbildung fort und arbeitete ab dem 1. August 1919 als Volksschullehrer in Lohne, seinerzeit im Kreis Lingen, heute in der Grafschaft Bentheim, ab Mai 1920 in Klein Berßen im damaligen Kreis Hümmling, heute Landkreis Emsland, und ab August 1920 in Nahne, das seit 1972 zu Osnabrück gehört. Mit seinem Antrag auf Beurlaubung vom Schuldienst endete diese Episode bereits am 20. November 1920.

Werdegang als Schriftsteller[Bearbeiten]

Titelblatt der Werkszeitung „Echo Continental“ mit den „Contibuben“, 1926
Die „Contibuben“ beim Tennisspiel, 1926

Bereits im April 1918 veröffentlichte Remarque den Text Ich und Du. Er wurde, ebenso wie 1920 sein erster Roman, der Künstlerroman Die Traumbude, in dem Blatt Die Schönheit veröffentlicht, das unverhüllt für „Rassenverjüngung“, „Rassenhygiene“, „ein verjüngtes Geschlecht edler Rassemenschen aus arischem Geblüt und mit arischen Instinkten“ sowie generell für das „Vorrecht der arischen Menschheit zur vermehrten Auswirkung ihrer Zeugungskraft“ eintrat. Das brachte 1977 Remarque den Vorwurf ein, er habe „vor seinem Welterfolg im Lager der politischen Rechten gestanden“.[7] Die Traumbude war ein Misserfolg. Remarque schlug sich in der Weimarer Republik unter anderem als Agent für Grabsteine und Organist im „Irrenhaus“ durch (verarbeitet in Der schwarze Obelisk, zuerst 1956 veröffentlicht). Schließlich war er Zeitungsredakteur, unter anderem beim Osnabrücker Tageblatt, für das er ab März 1921 arbeitete und der „Echo-Continental“ (Werkszeitung des gleichnamigen Reifenherstellers) aus Hannover (1922). Für Continental verfasste er auch Werbetexte, darunter mehrere Folgen einer Comic-Serie namens Die Contibuben, die er mit „E.M.R.“ signierte und zu der Hermann Schütz die Zeichnungen beisteuerte. Während seiner Zeit in Hannover wurden etwa 100 kürzere Prosatexte Remarques in diversen Tages- und Wochenzeitungen veröffentlicht.

Bereits im Jahr 1921 ist die gelegentliche Verwendung des Künstlernamens „Remarque“ belegt. Den zweiten Vornamen „Maria“ verwendete er ab November 1922, um damit seine Verehrung Rainer Maria Rilkes zum Ausdruck zu bringen. Zugleich ehrte er damit das Ansehen seiner Mutter Anna Maria.[8] Seit 1924 nannte er sich nur noch „Remarque“, um die Herkunft seiner Familie aus Frankreich zu betonen.

Vom 1. Januar 1925 bis zum 15. November 1928 arbeitete Remarque für das im Hugenberg-Konzern erscheinende Blatt „Sport im Bild“. Ab dem 3. August 1928 war er für dessen redaktionellen Inhalt verantwortlich. 1952 berichtete der „Spiegel“, dass Remarque wenige Monate vor Veröffentlichung seines Romans Im Westen nichts Neues, eine wohlwollende Rezension des Werks In Stahlgewittern von Ernst Jünger geschrieben habe.[9] Allerdings bot Remarque seine Dienste 1928 auch den Verlagen S. Fischer und Ullstein an, obwohl diese eine linksliberale Tendenz vertraten. Am 15. November 1928 wurde Remarque bei „Sport im Bild“ fristlos gekündigt.[10]

In Roman Im Westen nichts Neues[11] verarbeitete er neben eigenen Erfahrungen vorwiegend die Erzählungen verwundeter Soldaten, die er im Lazarett kennengelernt hatte, fügte aber auch frei erfundene Episoden hinzu. Der Roman machte Erich Maria Remarque bald nach seinem Erscheinen als Buch (1929) und durch die Hollywood-Verfilmung von Lewis Milestone (1930) weltbekannt. Dem schon damals verbreiteten Missverständnis, der Roman beruhe im Wesentlichen auf eigenen Erlebnissen des Verfassers, traten Verlag und Autor aus Werbegründen nicht ernsthaft entgegen. In dieser Zeit lernte Remarque den Drehbuchautor und Dramatiker Karl Gustav Vollmoeller kennen. Ihre Bekanntschaft vertiefte sich in der Zeit von Remarques Exil nach 1933. Vollmoeller widmete ihm als Ausdruck seiner Sympathie sein während des Ersten Weltkriegs geschriebenes Gedicht Ypern.[12]

Im Jahr 1931 wurde Remarque für sein Werk Im Westen nichts Neues für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.[13] Der Deutsche Offizier Bund (DOB) protestierte gegen diese Nominierung mit der Begründung, dass der Roman die deutsche Armee und deren Soldaten verunglimpfe.

Emigration in die Schweiz[Bearbeiten]

Remarque hatte seinen Hauptwohnsitz schon seit 1932 in der Schweiz und verließ aufgrund der Hetze der NSDAP, besonders Joseph Goebbels', am 31. Januar 1933, einen Tag nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, endgültig das nationalsozialistische Deutschland und lebte zunächst in Porto Ronco, einem Ortsteil von Ronco sopra Ascona, am Ostufer des Lago Maggiore, im Schweizer Kanton Tessin. Hier nahm er Kontakt zu anderen emigrierten Schriftstellern auf, u. a. zu Thomas Mann, Carl Zuckmayer, Ernst Toller, Else Lasker-Schüler, Ludwig Renn und gewährte anderen, weniger bekannten Emigranten aus Deutschland Unterschlupf.

Ächtung durch die Nationalsozialisten[Bearbeiten]

Nationalsozialistische Schlägertrupps im Auftrag des Gauleiters Joseph Goebbels verhinderten die deutsche Uraufführung des oscargekrönten Hollywood-Antikriegsfilms Im Westen nichts Neues Ende 1930 in Berlin. Aus dem gesamten Reichsgebiet wurden Störaktionen gemeldet, so dass der Film schließlich abgesetzt wurde. Ab Frühsommer 1931 durfte der Film „für bestimmte Personenkreise und in geschlossenen Veranstaltungen“ gekürzt wieder gezeigt werden, einige Monate später wurde er noch stärker gekürzt wieder allgemein freigegeben. Die Produktionsfirma musste sich überdies verpflichten, „zukünftig auch im Ausland nur noch diese von den deutschen Zensurbehörden genehmigte Fassung zu zeigen“.[14] Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler wurde Im Westen nichts Neues endgültig verboten.

Remarques Bücher wurden während der Bücherverbrennung 1933 in Deutschland mit dem „Feuerspruch“ „Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkriegs, für Erziehung des Volkes im Geist der Wehrhaftigkeit!“ verbrannt.

Zudem streuten die Nationalsozialisten das Gerücht, er sei Jude, sein wirklicher Name sei „Kramer“ (das Ananym zu Remarques Geburtsnamen „Remark“) und er habe am Krieg gar nicht teilgenommen. Nachwirkung dieses Gerüchts ist die auch heute noch verbreitete irrtümliche Annahme, Remarques ursprünglicher Name sei „Kramer“.

1938 wurde Remarque die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt.

Seine Schwester Elfriede Scholz, die als Schneiderin in Dresden wohnte, wurde nach einer Denunziation wegen Äußerungen gegen das NS-Regime, wonach der Krieg schon verloren sei, 1943 vom Präsidenten des Volksgerichtshofs Roland Freisler wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode verurteilt und durch das Fallbeil hingerichtet. Wie es im Webauftritt der Friedensstadt Osnabrück heißt, hat sich der Blutrichter Freisler im Prozess auf Erich Maria Remarque bezogen, als er sagte: „Ihr Bruder ist uns leider entwischt, Sie aber werden uns nicht entwischen.“ Remarque erfuhr vom Tod seiner Schwester erst nach Kriegsende und widmete ihr daraufhin seinen Roman Der Funke Leben (1952).[15]

Anerkennung in den USA[Bearbeiten]

Remarque 1939 bei der Ankunft in New York

Ab 1939 lebte Remarque offiziell in den USA, wo er auf weitere deutsche Emigranten wie Lion Feuchtwanger, Bertolt Brecht, Artjom Dmitriev und die Schauspielerin und Nazigegnerin Marlene Dietrich traf. Anders als viele andere emigrierte Schriftsteller genoss er hier eine hohe Anerkennung und Berühmtheit, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass seine Werke zum Teil auf Englisch erschienen. Im amerikanischen Exil schrieb er einen Roman, der 1941 in London unter dem Titel Flotsam („Strandgut“) auf Englisch und in Stockholm unter dem Titel Liebe Deinen Nächsten auf Deutsch erschien.

Von Seiten deutscher Behörden gab es nach Kriegsende kein Angebot an Remarque, die ihm 1938 aberkannte deutsche Staatsangehörigkeit wiederzuerlangen. Nach eigenen Angaben legte er auch keinen Wert darauf. 1947 erhielt Remarque die amerikanische Staatsbürgerschaft.[16] Ab 1948 lebte er abwechselnd in den USA und im schweizerischen Porto Ronco. In Ascona begegnete Remarque im damals angesagten Café Verbano Herbert Zangs und Marlene Dietrich.

Ehen und Liebschaften[Bearbeiten]

Remarque war in erster (14. Oktober 1925 bis 4. Januar 1930) und zweiter Ehe (22. Januar 1938 bis 20. Mai 1957) mit der Tänzerin Jutta Ilse Zambona (* 25. August 1901,[17] † 25. Juni 1975) verheiratet. Zwischenzeitlich hatte er Affären mit Marlene Dietrich, Greta Garbo und anderen Frauen. Seine Beziehung zu Natalia Pawlowna Paley ist in dem postum veröffentlichten Roman Schatten im Paradies (bzw. der später veröffentlichten Version Das gelobte Land mit dem von Remarque beabsichtigten Titel) verarbeitet. Am 25. Februar 1958 heiratete er die Schauspielerin Paulette Goddard, die frühere Ehefrau Charlie Chaplins.

Späte Jahre in der Schweiz[Bearbeiten]

Mit Paulette Goddard lebte er bis zu seinem Tod in seiner Wahlheimat Tessin.

Remarque starb an einem Aortenaneurysma, nachdem er in den Jahren zuvor bereits mehrere Herzinfarkte erlitten hatte. Er wurde auf dem Friedhof von Ronco sopra Ascona beigesetzt.

Auszeichnungen/Ehrungen[Bearbeiten]

Gedenktafel Kaiserdamm
Gedenktafel Wittelsbacherstraße
  • 1963 Justus-Möser-Medaille Osnabrück
  • 1967 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes
  • 1968 Ehrenbürger von Ascona
  • 1971 wurde in Osnabrück der ehemalige Karlsring in Erich-Maria-Remarque-Ring umbenannt
  • 1991 Remarque zu Ehren rief seine Heimatstadt Osnabrück 1991 den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis ins Leben.
  • 1995 Der Historiker Tony Judt hat das „Remarque Institute[18] des „New York University Center for European and Mediterranean Studies“[19] gegründet.
  • An den ehemaligen Wohnhäusern Remarques in Berlin (Kaiserdamm 114, Wittelsbacherstraße 5) wurden Gedenktafeln angebracht.[20]
  • In der Dorfmitte Klein Berßens, seiner Arbeitsstelle ab Mai 1920, wurde eine Straße nach ihm benannt.
  • In Löhne (NRW) wurde nach ihm ein Platz unweit des Bahnhofs benannt. Löhne ist Vorbild für den Umsteigebahnhof in Im Westen nichts Neues.
  • In Wietmarschen-Lohne wurde eine Straße nach Remarque benannt. Auf dem Schulhof der dortigen Grundschule wird in Form einer Gedenktafel an seine kurze Lehrertätigkeit in Lohne erinnert.

Aus Anlass des 100. Jahrestags des Beginns des Ersten Weltkriegs betreut das Theater Osnabrück in Remarques Geburtsstadt das „Stadtprojekt Remarque“. An verschiedenen Orten der Stadt widmet sich das Theater der Person des Schriftstellers. Das spartenübergreifende Stadtprojekt Remarque begleitet die Inszenierungen während der Spielzeit 2014/15 mit Projekten, Lesungen und Führungen.[21]

Werke[Bearbeiten]

Das Werk Remarques wird von der Erich Maria Remarque-Gesellschaft gepflegt und ist zum größten Teil in Taschenbuch-Ausgaben des Verlags Kiepenheuer & Witsch verfügbar. Nachfolgend werden nur die Daten der (deutschen) Erstausgaben angeführt.

Romane
Im Westen nichts Neues, 1929
Postum erschienen
  • Schatten im Paradies. Droemer Knaur, München 1971, ISBN 3-426-08996-3, (Vom Autor unautorisierte, stark durch den Verlag bearbeitete Fassung des letzten Romans mit dem Arbeitstitel Das gelobte Land).
  • Der Feind. Erzählungen. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993, ISBN 3-462-02268-7.
  • Das unbekannte Werk. Frühe Prosa, Werke aus dem Nachlass, Briefe und Tagebücher. 5 Bände Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 978-3-462-02695-5.
  • Station am Horizont. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998, ISBN 978-3-462-02720-4, (Ursprünglich 1927/28 als Fortsetzungsroman in Sport im Bild erschienen).
  • Das gelobte Land. Roman, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2010, ISBN 978-3-462-04266-5, (= KiWi Band 1189).
Theater-Aufführungen

Verfilmungen[Bearbeiten]

  • 1930: Im Westen nichts Neues (All quiet on the Western Front)
  • 1938: Three Comrades (Drei Kameraden)
  • 1941: So Ends Our Night (Liebe Deinen Nächsten)
  • 1947: Eine brennende Liebe (The Other Love)
  • 1948: Triumphbogen (Arch of Triumph)
  • 1955: Der letzte Akt (als Drehbuch-Co-Autor; Regie Georg Wilhelm Pabst)
  • 1957: Die letzte Station (TV)
  • 1958: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (A Time to love and a Time to die) – Erich Maria Remarque ebenfalls als Darsteller in der Rolle des Professor Pohlmann
  • 1958: Aus der Asche (Iz pepla, Из пепла, TV Moskau / VGIK) nach Die letzte Station
  • 1959: Die letzte Station (TV)
  • 1971: Die Nacht von Lissabon (TV)
  • 1977: Bobby Deerfield (Der Himmel kennt keine Günstlinge)
  • 1979: Im Westen nichts Neues (All Quiet on the Western Front) (TV)
  • 1984: Im Schatten des Triumphbogens. (Arch of Triumph)
  • 1988: Der schwarze Obelisk

Literatur[Bearbeiten]

  • Mynona: Hat Erich Maria Remarque wirklich gelebt? Der Mann. Das Werk. Der Genius. 1000 Worte Remarque. Steegemann, Berlin 1929.
  • Alfred Antkowiak: Erich Maria Remarque. Leben und Werk. Volk und Wissen, Berlin 1965; 6. A. 1987 (= Schriftsteller der Gegenwart, Band 14)
  • Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Remarque. Text + Kritik (Heft 149), München 2001, ISBN 3-88377-663-7 (Darin eine Hommage an R. von Edgar Hilsenrath, Auszug online unter Hilsenrath.org).
  • Franz Baumer: E.M.Remarque. In: Köpfe des XX. Jahrhunderts, Band 85. Berlin 1976.
  • Werner Fuld, Thomas F. Schneider (Hrsg.): Sag mir, dass Du mich liebst. Erich Maria Remarque – Marlene Dietrich. Zeugnisse einer Leidenschaft. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2001, ISBN 3-462-03032-9, als Taschenbuch: KiWi 795, Köln 2003, ISBN 3-462-03338-7.
  • Julie Gilbert: Erich Maria Remarque und Paulette Goddard. Biographie einer Liebe. List, München 1997, ISBN 3-471-79349-6.
  • Markus Henkel: Walter Flex und Erich Maria Remarque – ein Vergleich. Kriegsbild und Kriegsverarbeitung in Walter Flex’ „Der Wanderer zwischen beiden Welten“ (1916) und Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ (1929). In: Heinrich Mann-Jahrbuch 19 (2001) S. 177–213.
  • Denis Herold: Formen und Funktionen der Neuen Sachlichkeit in Erich Maria Remarques Romanen. Tectum, Marburg 2012, ISBN 978-3-8288-3023-3.
  • Ruth Marton: Mein Freund Boni. Erinnerungen an Erich Maria Remarque. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1993* Thomas F. Schneider: Erich Maria Remarque. Ein Chronist des 20. Jahrhunderts. Eine Biographie in Bildern und Dokumenten. Rasch, Osnabrück 1991, ISBN 3-922469-54-X.
  • Mariana Parvanova: „… das Symbol der Ewigkeit ist der Kreis“. Eine Untersuchung der Motive in den Romanen von Erich Maria Remarque. Tenea, Berlin 2003, ISBN 3-86504-028-4.
  • Mariana Parvanova: E. M. Remarque in der kommunistischen Literaturkritik in der Sowjetunion und in Bulgarien. ReDiRoma, Remscheid 2009, ISBN 978-3-86870-056-5.
  • Heinrich Placke: Die Chiffren des Utopischen. Zum literarischen Gehalt der politischen 50er-Jahre-Romane Remarques. V&R unipress, Göttingen 2004, ISBN 3-89971-166-1.
  • Thomas F. Schneider (Hrsg.): Erich Maria Remarque Jahrbuch. V&R unipress, Göttingen 1991 ff.
  • Thomas F. Schneider, Tilman Westphalen (Hrsg.): Reue ist undeutsch. E. M. Remarques „Der Funke Leben“ und das Konzentrationslager Buchenwald (Katalog zur Ausstellung). Rasch, Bramsche 1992, ISBN 3-922469-73-6.
  • Thomas F. Schneider (Hrsg.): Das Auge ist ein starker Verführer. Erich Maria Remarque und der Film. Rasch (Schriften des Erich Maria Remarque-Archivs 13), Osnabrück 1998, ISBN 3-932147-51-0.
  • Thomas F. Schneider, Inge Jaehner (Hrsg.): Remarques Impressionisten. Kunstsammeln und Kunsthandel im Exil. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2013 ISBN 978-3-525-30044-2.
  • Wilhelm von Sternburg: „Als wäre alles das letzte Mal“. Erich Maria Remarque. Eine Biographie. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998; als Taschenbuch: KiWi 581, Köln 2000, ISBN 3-462-02917-7.
  • Wilhelm von SternburgRemarque, Erich Maria. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003, ISBN 3-428-11202-4, S. 414 f. (Digitalisat).
  • Tilman Westphalen (Hrsg.): Erich Maria Remarque 1898–1970. Rasch, Osnabrück 1988, ISBN 3-922469-35-3.

Filmbiografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Erich Maria Remarque – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums.
  2. Remarque, Erich Maria (eigentlich Erich Paul Remark) in der Deutschen Biographie, abgerufen am 9. Mai 2015.
  3. Auszug aus den Deutschen Verlustlisten (Preuß. 918) vom 23. August 1917, S. 20215
  4. Erich Maria Remarque-Friedenszentrum.
  5. Hubert Wetzel: Erich Maria Remarque im Ersten Weltkrieg. Sechs Wochen in der Hölle. Süddeutsche Zeitung. 25. März 2014
  6. Aus dem Tagebuch Remarques. In: Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues. Roman. Herausgegeben und mit Materialien versehen von Thomas F. Schneider. Köln. Verlag Kiepenheuer & Witsch 2014, S. 286
  7. Armin Kerker: Gemischtes Dopell – Im Westen nichts Neues und so weiter. Eine verfehlte Remarque-Biographie. Die Zeit. 18. November 1977
  8. Erich Maria Remarque-Archiv: Erich Maria Remarque. Die ersten Stationen seines Lebens. literaturatlas.de
  9. Weltbürger wider Willen. Der Spiegel. Ausgabe 2/1952. 9. Januar 1952, S. 27
  10. Erich Maria Remarque Friedenszentrums: Erich Maria Remarque – Kurzbiographie in Daten
  11. Der Roman wurde 1928 von der Vossischen Zeitung als Fortsetzungsroman veröffentlicht, bevor er 1929 im Propyläen Verlag in vollständiger Ausgabe erschien. Sowohl die Vossische Zeitung als auch die Propyläen Verlag gehörten in der Weimarer Republik zur Ullstein-Gruppe.
  12. Abdruck des Gedichts beim Karl Vollmoeller Freundeskreis, abgerufen am 3. Mai 2011.
  13. The Nomination Database for the Nobel Peace Prize, 1901–1956
  14. deutsches-filminstitut.de.
  15. Erich Maria Remarque Rundgang, Webseite der Stadt Osnabrück, abgerufen am 3. Mai 2011
  16. Thomas Schneider: Erich Maria Remarque: Ein Chronist des 20. Jahrhunderts, Eine Biographie in Bildern und Dokumenten. Rasch Verlag Bramsche, 1991, S. 94–95.
  17. Geburtsdatum laut Biografie auf remarque.uni-osnabrueck.de
  18. Remarque-Institut
  19. New York University Center for European and Mediterranean Studies
  20. Gedenktafeln für Erich Maria Remarque
  21. Theater Osnabrück: Stadtprojekt Remarque
  22. Schauspielhaus Bochum: Im Westen nichts Neues nach dem Roman von Erich Maria Remarque
  23. Schauspiel Staatstheater Braunschweig Im Westen nichts Neues | 15+ nach dem Roman von Erich Maria Remarque in einer Bühnenfassung von Nicolai Sykosch. Materialmappe
  24. Schlosstheater Celle: Im Westen nichts Neues nach dem Roman von Erich Maria Remarque in einer Stückentwicklung von Michael Klammer
  25. Junges Theater Göttingen: Im Westen nichts Neues. Romanbearbeitung nach Erich Maria Remarque. Bühnenfassung von Nico Dietrich und Tobias Sosinka
  26. Thalia-Theater: FRONT – Im Westen nichts Neues. Polyphonie nach Erich Maria Remarque, Henri Barbusse und Zeitdokumenten. Eine Koproduktion mit dem NTGent
  27. Staatsschauspiel Hannover: Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque
  28. Badisches Staatstheater Karlsruhe: Im Westen nichts Neues. Klassenzimmerstück nach dem Roman von Erich Maria Remarque
  29. Cactus Junges Theater Münster: Im Westen nichts Neues nach dem Roman von Erich Maria Remarque