Wilhelminensglück

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Wilhelminensglück
(Krankenhaussiedlung)
Gemeinde Schipkau
Koordinaten: 51° 33′ 10″ N, 13° 53′ 10″ O
Postleitzahl: 01998
Vorwahl: 035754
Alte Schachtanlage
Herz Jesu Kirche
Altar der Herz Jesu Kirche

Wilhelminensglück (auch als Krankenhaussiedlung bezeichnet, niedersorbisch Wilhelmincowy Gluki) ist eine Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts entstandene Bergbausiedlung des Schipkauer Ortsteil Klettwitz, namensgebend war eine Brikettfabrik im Nordwesten von Klettwitz.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelminensglück verdankt seine Entstehung der Grube Treuherz und der dazugehörigen Brikettfabrik Wilhelminensglück I/II in den Jahren 1886/87, sowie den Anhaltischen Kohlenwerken von J. Treuherz in den Jahren 1896/97[1][2]. Seit den 1950er Jahren wird die Siedlung auch als Krankenhaussiedlung bezeichnet. Der westliche Siedlungsteil wurde bereits in den 1930er Jahren weggebaggert und musste dem Tagebau Klettwitz weichen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wilhelminensglück gehört zur Großgemeinde Schipkau, liegt nordöstlich des alten Klettwitzer Bahnhofs[3][4] östlich des Windpark Klettwitz-Nord südlich zur Ortslage Herrnmühle am Krankenhaus Klettwitz.

Sehenswürdigkeiten/Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kultur- und Heimatverein Schwarzheide, zum Thema: Brikettfabrik Viktoria III
  2. Brikettfabriken im Senftenberger Kohle Revier
  3. Verkehrsrelikte.de, zum Thema: Schipkau-Finsterwalder Eisenbahn
  4. Private Webseite, zum Thema: Bahnhof Klettwitz
  5. Denkmalliste des Landes Brandenburg; Landkreis Oberspreewald-Lausitz; Stand: 31. Dezember 2008; Krankenhaus mit Haupthaus, Nebengebäuden und Park; (→ Seite 4; PDF; 130 kB).
  6. Denkmalliste des Landes Brandenburg; Landkreis Oberspreewald-Lausitz; Stand: 31. Dezember 2008; Schachtanlage Tagebau Klettwitz, Entwässerung, Turm mit Fördermaschinenhaus; (→ Seite 4; PDF; 130 kB).
  7. Private Webseite, zum Thema: Schachtanlage
  8. Denkmalliste des Landes Brandenburg; Landkreis Oberspreewald-Lausitz; Stand: 31. Dezember 2008; Katholische Kirche Herz Jesu, mit Nebengebäude; (→ Seite 4) (PDF; 132 kB).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]