Willi Krause (Schriftsteller)

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Willi Krause (Pseudonym Peter Hagen; * 1907 in Berlin; † unsicher: 1945) war ein deutscher Journalist, Regisseur und Drehbuchautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Willi Krause wurde als Schriftsteller unter dem Namen Peter Hagen bekannt und veröffentlichte Romane, Lyrik und Bühnenwerke. Als überzeugter Nationalsozialist war er bis Januar 1934 Schriftleiter beim nationalsozialistischen Kampfblatt Der Angriff.[1] Er übte von Anfang Februar 1934 bis 1936 nach seiner Ernennung durch Joseph Goebbels das Amt des Reichsfilmdramaturgen aus. Seine erste Einflussnahme auf das deutsche Filmschaffen war 1934 die Verfilmung seines Romans „Nur nicht weich werden Susanne“ unter der Regie Arzén von Cserépy mit Veit Harlan in einer Hauptrolle, der frühe antisemitische Film Nur nicht weich werden, Susanne!. 1935 versuchte sich Krause ohne eigene einschlägige Erfahrung erstmals als Regisseur; es entstand der anti-sowjetische Propagandafilm Friesennot.[2] Aufgrund Krauses Talent- und Erfolglosigkeit war seine Filmkarriere de facto bereits 1939 beendet, sein weiterer Verbleib ist unbekannt.

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

als Drehbuchautor, wenn nicht anders angegeben

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bogusław Drewniak: Der deutsche Film 1938–1945. Ein Gesamtüberblick. Düsseldorf 1987, S. 24.
  2. www.swr.de PDF