Winckelmann-Medaille (Stendal)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Winckelmann-Medaille wird seit 1960 von der Stadt Stendal verliehen.

Seit 1960 verleiht die Stadt Stendal die Winckelmann-Medaille an Personen, die sich um die Winckelmann-Forschung oder um die Pflege des Andenkens des Begründers der modernen Archäologie verdient gemacht haben. Die Vorschläge zur Verleihung erfolgen vom Kuratorium der Winckelmann-Gesellschaft. Die Medaille wurde von Gerhard Richter, dem Gründungsdirektor des Winckelmann-Museums[1], gestaltet und orientiert sich an der 1929 gestifteten Winckelmann-Medaille des Deutschen Archäologischen Instituts, die von Edwin Scharff entworfen wurde. Auf der Vorderseite ist die Büste Winckelmanns im Profil zu sehen. Schon zu Zeiten der DDR war der Preis vergleichsweise international, wenn auch vor allem Personen aus Stendal und dem Umland bedacht wurden, da dort das Andenken an den Sohn der Stadt besonders ausgeprägt ist. Unter den ausländischen Preisträgern finden sich vor allem Italiener, so 1965 Cesare Pagnini, der 1963 die Akten zum Mord an Winckelmann wiederentdeckt hatte.

Liste der Preisträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gedenken an Gerhard Richter@altmark-pur.eu; abgerufen 10. Dezember 2017
  2. Winckelmann Gesellschaft e. V.: Festwoche: Winckelmanns 300. Geburtstag. In: winckelmann-gesellschaft.com. 15. Dezember 2017, abgerufen am 21. Dezember 2017.