Wolf Butter

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Wolf Butter (* 1949 in Aue als Wolf-Rüdiger Butter) ist ein deutscher Komponist. Neben Kammer- und Ballettmusiken komponiert er Schauspiel-, Hörspiel- und Filmmusik.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolf Butter ist in Hartenstein (Sachsen) aufgewachsen und zur Schule gegangen. Dort war sein Vater Karl Bürgermeister und Ortschronist und wirkte im Arbeiter- und Bauerntheater mit, das auf Schloss Hartenstein regelmäßig Aufführungen des Altenburger Prinzenraubs veranstaltete. Wolf Butter studierte am Robert-Schumann-Konservatorium Zwickau Klarinette, arbeitete als Bühnenmusiker, Komponist, Dozent, Regisseur und Schauspieler.[1]

Neben Engagements an der Berliner Volksbühne, am Berliner Ensemble sowie bei den Stachelschweinen bekleidete er Lehraufträge an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin in Berlin und von 1999 bis 2005 eine Professur für Musikalisches Rollenspiel am Max Reinhardt Seminar in Wien. Seit Jahren ist er mit Solo-Abenden und musikalisch-literarischen Programmen des "Galgentrios" in Deutschland und der Schweiz auf Tournee und ist als Gesangs-Dozent an der Theaterakademie Vorpommern tätig. Dazu kommen zahlreiche Performances mit seiner langjährigen Partnerin, der Flamencotänzerin und Choreographin Nora Lantez.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kammermusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühnenmusiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmmusiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmrolle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspielmusiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inszenierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die schöne Helena von Peter Hacks, Schlosstheater Schönbrunn, Wien, 2002
  • Davon geht die Welt nicht unter. Lieder des deutschen Films 1933-1945, zusammen mit Ole Georg Graf, Max-Reinhardt-Seminar Wien, W.A. im Musikverein Wien, 2004
  • Struwwelpeter nach Heinrich Hoffmann, Musiktheater, Max-Reinhardt-Seminar Wien, 2005
  • Haben Sie schon mal im Dunkeln geküsst?, Gesangsabend, Vorpommersche Landesbühne, 2006

Tonträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1988: Hans Christian Andersen: Die kleine Seejungfrau, (Hörspielmusik zusammen mit Wolfram Bodag), Regie: Werner Buhss, VEB Deutsche Schallplatten Berlin, Litera 865414
  • 2011: Wenn es Raachermannel naabelt – Weihnachtsgeschichten aus dem Erzgebirge (Sprecher mundartliche Lesung), Regie: Matthias Thalheim, MDR Figaro/Verlag Querstand, Altenburg, ISBN 978-3-95755-604-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Irene Bazinger: Ganz schön frech - Fritz Dechos lyrische Blütenlese in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 21. Juli 2000, Seite BS4
  2. I.H.: Wolf Butter und das Haareraufen hinterm Vorhang in: Berliner Kurier vom 30. Oktober 1997
  3. Dietmar Fritzsche im Gespräch mit Wolf Butter in: Theater der Zeit, Jahrgang 1984, Heft 02/1984