Altenburger Prinzenraub

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Das Schloss zu Altenburg in seiner heutigen Form
Schloss im Jahre 1664

Der Altenburger Prinzenraub, auch Sächsischer Prinzenraub genannt, ist ein historisches Ereignis der sächsisch-thüringischen Geschichte. Der Ritter Kunz von Kauffungen entführte in der Nacht vom 7. zum 8. Juli 1455[1] die 14- und 11-jährigen Prinzen Ernst und Albrecht, die im späteren Lebensalter als Begründer der Länder Thüringen und Sachsen gelten. Durch die Entführung wollte der Ritter Kunz von Kauffungen den Kurfürsten von Sachsen, Friedrich den Sanftmütigen, zwingen, seine Forderungen nach Entschädigung für seine verloren gegangenen Ländereien zu erfüllen, was jedoch misslang.

Vorgeschehnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Differenzen zwischen Kunz von Kauffungen und dem sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Sanftmütigen (1428–1464) gehen auf den Sächsischen Bruderkrieg (1446–1451) zurück. Von Kauffungen beteiligte sich, angeblich auf Bitten Friedrichs, auf der kursächsischen Seite an dem Krieg, wurde allerdings bald gefangen genommen und musste ein Lösegeld von 4000 Gulden für seine Freilassung zahlen. Nach dem Ende des Krieges (wahrscheinlich 1451–52) forderte er vom Kurfürsten eine Entschädigung für das Lösegeld, für Zerstörungen an seinen Gütern in Thüringen und die Enteignung seines Rittergutes in Schweikershain. Der Kurfürst wies die Forderungen jedoch mit dem Argument zurück, dass Kauffungen als freier Ritter auf eigenes Risiko in den Krieg eingetreten sei, und machte seinerseits eine Rechnung an Kunz auf. Nach jahrelanger Debatte wurde 1455 schließlich die Überprüfung durch ein Schiedsgericht beschlossen. Die Gerichte in Magdeburg und Friedberg gaben Kunz von Kauffungen Recht, das Gericht im sächsischen Leipzig gab dem Kurfürsten Recht und dieses Urteil zählte letztendlich.

Angesichts des zu erwartenden Urteils reifte bei Kunz von Kauffungen jedoch der Plan, sein vermeintliches Recht auf eigene Faust durchzusetzen.

Verlauf der Entführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Christian Reinhart: Der sächsische Prinzenraub. Öl auf Bütten, 1785.

Zusammen mit den Rittern Wilhelm von Mosen und Wilhelm von Schönfeld[2], die ebenfalls eine Rechnung mit Kursachsen offen hatten, und einem Trupp aus 30 Reitern marschierte er in der Nacht zum 8. Juli 1455 auf die Burg des Kurfürsten, das heutige Altenburger Schloss, und entführte die beiden Söhne Friedrichs, die Prinzen Ernst und Albrecht. Dabei kam ihm seine Ortskenntnis als ehemaliger Kommandant des Schlosses zugute, sowie die Umstände, dass der Kurfürst auf Reisen und der übrige Hofstaat auf einer Hochzeitsfeier war. Am Tag zuvor hatten Kauffungen, Mosen und Schönfels Fehdebriefe (formale Kriegserklärungen) an den Kurfürsten abgeschickt. Bei der Vorbereitung seines Planes half ihm der Küchenjunge Hans Schwalbe in der Burg. Sofort wurde Alarm geschlagen (lautes langes Kirchengeläut gilt als Nachrichtenübermittlung an andere Orte), nur in Zwickau und Chemnitz nicht, deren Bürgermeister Kunz bat, dies nicht zu tun.

Der Köhler verteidigt den sächsischen Prinzen gegen seinen Räuber Kuntz von Kauffungen (Bernhard Rode 1781)

Nach vollbrachter Tat trennten sich die Entführer. Wilhelm von Mosen und Wilhelm von Schönfeld wollten mit dem Prinzen Ernst über das Vogtland nach Böhmen, während Kunz von Kauffungen versuchte, mit Prinz Albrecht über eine östlichere Route über Stollberg und Thalheim seine Güter im sicheren Böhmen zu erreichen. Von dort aus wollten sie Lösegeldforderungen stellen. Noch am selben Tag stellten und überwältigten herbeigerufene Männer (nach verschiedenen Quellen: Dorfbewohner, Köhler, Mönche) Kunz von Kauffungen und seine Reiter bei Waschleithe in der Nähe des Klosters Grünhain im Erzgebirge.

(Eine andere Quelle berichtet: Kunz von Kaufungen wollte mit einem Prinzen über Wolkenburg, Stollberg, Zwönitz und Grünhain nach Böhmen fliehen. Die zweite Gruppe unter Wilhelm von Mosen und Wilhelm von Schönfeld mit dem zweiten Prinzen soll die gefahrvollere Route über Callenberg, Tirschheim, Kuhschnappel, Lichtenstein genommen haben und kampierte schließlich zwei Tage in der „Prinzenhöhle“, einem Bergbaustollen bei Hartenstein nahe Burg Stein.[3])

Von Mosen und von Schönfeld kamen mit dem anderen Prinzen über Zwickau in die Hartensteiner Flur. Dort versteckten sie Prinz Ernst in der Prinzenhöhle. Nachdem von Mosen und von Schönfeld von der Ergreifung Kauffungens Kenntnis erhielten und merkten, dass ihr Plan zum Scheitern verurteilt war, nahmen sie Verhandlungen mit dem Hartensteiner Schlossherrn Friedrich von Schönburg auf und erreichten Straffreiheit und freien Abzug mit anschließendem Exil im Austausch gegen den anderen Prinzen.

Steinerner Kopf des Kunz von Kauffungen an der Spitze des Freiberger Rathauserkers

Kunz von Kauffungen jedoch wurde in Freiberg vor dem Gericht der Berggeschworenen wegen Landfriedensbruch angeklagt. In der Verhandlung berief er sich auf seine gerechtfertigte Forderung und auf den Fehdebrief, der nach damaligem Recht den Landfrieden außer Kraft setzte. Jedoch ging dieser Fehdebrief (angeblich) ebenso wie die Fehdebriefe von Mosen und von Schönfeld erst am Tag nach der Entführung auf Schloss Altenburg ein.

Konflikt zwischen Kursachsen und Böhmen als „Sicherheit“ für die Entführer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Letztendlich war der Prinzenraub auch ein Nebenereignis der langjährigen Auseinandersetzungen zwischen dem sächsischen Kurfürsten und dem König von Böhmen, Ladislaus Postumus. Das Verhältnis zwischen beiden Staaten war von heftigen Grenzstreitigkeiten bestimmt. Die Hussitenüberfälle auf Sachsen und die böhmischen Heere im Bruderkrieg taten ihr Übriges. In Böhmen saß auf Burg Eisenberg die böhmische Linie der Herren von Kaufungen. Diese Burg dürfte das Ziel der Entführung gewesen sein. Unstrittig ist, dass Kunz von Kaufungen und auch die zweite Entführergruppe das Königreich Böhmen erreichen mussten, um vor dem Zugriff des sächsischen Kurfürsten und seiner Justiz sicher zu sein. Damit hätte aber auch der König von Böhmen einen direkten Zugriff auf die Prinzen und ein starkes Faustpfand gegenüber dem sächsischen Kurfürsten bei Vertragsverhandlungen gehabt. Deshalb war dem böhmischen König sehr an einem Gelingen der Entführung gelegen. Das Verhältnis von Kursachsen mit Böhmen besserte sich erst mit dem Vertrag von Eger, der von dem 1458 gekrönten neuen König Georg von Podiebrad geschlossen wurde und der die Grenzstreitigkeiten beseitigte.

Bestrafung der Täter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem von Mosen und von Schönfeld von der Ergreifung Kauffungens bei Grünhain/Waschleithe Kenntnis erhielten und merkten, dass ihr Plan zum Scheitern verurteilt war, nahmen sie Verhandlungen mit dem Hartensteiner Schlossherrn Friedrich von Schönburg auf und erreichten durch einen Vertrag mit ihm Straffreiheit und freien Abzug mit anschließendem Exil (Ausweisung aus Sachsen) im Austausch gegen den anderen Prinzen.

Bereits am 13. Juli 1455, also nur fünf Tage nach der Tat, wurde Kunz von Kauffungen für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Nachdem er in die Stadt Freiberg gebracht worden war, wurden die Stadttore sofort geschlossen, damit niemand mehr hinein oder heraus kommen konnte. Am darauffolgenden Tag wurde er auf dem Freiberger Obermarkt ebenso wie einige seiner Helfer enthauptet. Die Stelle, an die der abgeschlagene Kopf gerollt sein soll, ist heute noch mit einem blauen Pflasterstein gekennzeichnet. Die Augen des steinernen Kopfes am Rathauserker (siehe Abbildung) sind auf diese Stelle gerichtet.

Dietrich von Kaufungen wurde am 31. Juli 1455 als Mitwisser in Altenburg geköpft. Der Küchenjunge Hans Schwalbe vom Altenburger Schloss wurde als Mithelfer am 28. Juli 1455 in Zwickau mit glühenden Zangen „gezwickt“ und danach gevierteilt.[4]

Familienangehörige von Kunz mussten Sachsen verlassen. Seine Rittergüter und Burgen in Sachsen wurden bis auf die Grundmauern geschleift. Dies soll die Burgen Kaufungen und die Wolfsburg bei Streitwald-Wolftitz und angeblich auch die Burg Kohren betroffen haben.

Nachereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Hinrichtung des adeligen Kunz von Kaufungen erreichten den Kurfürsten in Dresden hunderte Beschwerdebriefe Adeliger aus ganz Europa. Man hielt die Hinrichtung eines Mannes von Adel -in solch einem Falle- für nicht gerechtfertigt/rechtswidrig.

In Sachsen wurde verboten, über den Prinzenraub zu sprechen.

Nach dem Tod von Kunz von Kauffungen nahm sich der böhmische König Ladislaus Postumus seiner Söhne an.

Im Nachgang zum sächsischen Prinzenraub unternahmen die Eltern der geretteten Prinzen, Kurfürst Friedrich der Sanftmütige und dessen Frau Margaretha, am 15. Juli 1455 eine Wallfahrt zur Stiftskirche Ebersdorf (heutiger Stadtteil von Chemnitz) zu dem dortigen wundertätigen Marienbilde, um für die Rettung ihrer Kinder ein feierliches Dankopfer zu bringen. Die Ankunft in Ebersdorf fand 4 Uhr nachmittags statt. Margaretha stiftete einen Altar und zum Andenken wurden die Kleider der Prinzen und die Kappe des Köhlers, der Kunz von Kauffungen gefangen hatte, in der Kirche aufgehängt. Sie werden noch heute in Ebersdorf aufbewahrt. Aus Dankbarkeit über die Errettung ihrer entführten Söhne wurde 1478 auf Initiative der verwitweten Kurfürstin Margaretha das Kloster in Neukirchen/Pleiße mit Genehmigung des Papstes Sixtus IV. in ein Kartäuserkloster umgewandelt.

Sagenhaftes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rittergut in Callenberg befand sich im Besitz des Dietrich von Kaufungen, eines Verwandten von Ritter Kunz. Bis in die DDR-Zeit waren davon noch Teile erhalten geblieben, eine Scheune mit Renaissance-Sitznischenportal (siehe Abbildung in der genannten Literatur: Abb. 4 S. 40). Hier sollen der Überlieferung nach Strickleitern geknüpft worden sein, mit denen die Entführung der Prinzen aus dem Altenburger Schloss letztlich durchgeführt worden sein soll. Anstelle des wohl abgerissenen Rittergutes soll 1981 noch eine Gedenktafel mit einer älteren Inschrift vorhanden gewesen sein:

Hier knüpfte Leitern der Teufelskerl,
Kunz Kaufung, zu rauben des Landes Perl,
Hans schwalbe dazu ihm war bereit.
Gelobt sey Gott in Ewigkeit.
S.D.G (d. h. Soli Deo Gloria)

Noch um 2010 sollen Mauerteile mit mittelalterlichen Schießscharten vorhanden gewesen sein.

Außerdem soll eine Gruppe von zwei alten Eichen als Erinnerung an den Prinzenraub gepflanzt worden sein.[5]

Laut Denkmalliste Callenbergs existieren hier Reste eines älteren (vor 1800) und eines neueren (ab 1800) Rittergutes.

In Kohren-Sahlis ist sagenhaft überliefert, dass Kunz von Kaufungen sich vor dem Prinzenraub auf der Burg Kohren aufgehalten haben soll und diese Burg daher nach dem Scheitern des Prinzenraubes zur Auslöschung des Andenkens an die Ereignisse geschleift wurde.

Historische Orte und Gebäude des Prinzenraubes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theateraufführungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 500. Jahrestag im Jahr 1955 wurde der Prinzenraub mehrfach von Laiendarstellern am Originalschauplatz im Altenburger Schlosshof dargeboten. Im Sommer 2005 übernahmen erstmals professionelle Schauspieler des Theaters Altenburg-Gera zusammen mit über 200 Laiendarstellern diese Aufgabe. Die Premiere fand am 8. Juli 2005, dem 550. Jahrestag des Ereignisses, statt. Bis 2011 würdigten jährlich Prinzenraub-Festspiele das historische Ereignis.

2012 wurde der Prinzenraub als mobiles Straßentheater (Regie: Markus Ditz) unter dem Namen Prinzenraub on Tour herausgebracht. Neben dem Straßentheater feierte am 8. August 2013 das Projekt Festspiele mit einer weiteren Prinzenraubinszenierung von Markus Ditz unter dem Namen Kaufungens Fehde Premiere. Die Rollen übernahmen hier wieder Laiendarsteller aus Altenburg und Umgebung.

Darüber hinaus wurde schon 1593 von Daniel Cramer in Wittenberg die lateinische Komödie Plagium verfasst, die den Prinzenraub zum Inhalt hat. Eine deutsche Übersetzung wurde von Bartholomäus Ringwaldt aus Langfeldt angefertigt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belletristik
  • Moritz Götze: Der Prinzenraub. Altenburger Verlag, Altenburg 1992, ISBN 3-929210-04-5 (Graphic Novel)
  • Regina Röhner: Der sächsische Prinzenraub. Die Geschichte des Kunz von Kauffungen. 4. Aufl. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 2002, ISBN 3-928678-11-6 (EA Chemnitz 1993).
  • Hans R. Schröter: Der Altenburger Prinzenraub. Eine historische Erzählung. Verlag Knabe, Weimar 1974.
  • Therese Thurm: Der Altenburger Prinzenraub. Erzählung. Bonde-Verlag, Altenburg 1932.
Manuskripte
  • Karl Lochbaum: Der Prinzenräuber, unveröffentlichtes Maschinenmanuskript, ohne Jahresangabe (im Archiv des Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau)[6]
Sachbücher
  • Georg Piltz: Der Prinzenraub und andere historische Kriminalfälle, Das Neue Berlin, Berlin 2014, ISBN 978-3-360-02188-5.
  • Joachim Emig in Verbindung mit Wolfgang Enke u. a. (Hrsg.): Der Altenburger Prinzenraub 1455. Strukturen und Mentalitäten eines spätmittelalterlichen Konfliktes. 2. Aufl. Sax-Verlag, Markkleeberg 2008, ISBN 978-3-86729-021-0.
  • Wilhelm Schäfer: Irrungen und Rechtsstreit zwischen Kurfürst Friedrich II. und Conrad von Kaufungen und der dadurch am 7./8. Juli 1455 herbeigeführte Prinzenraub. Meinhold-Verlag, Dresden 1855 (Digitalisat)
  • Rolf Kirchner: Kaufungen und der sächsische Prinzenraub (Chronik von Wolkenburg-Kaufungen; Bd. 4). Verlag Beran & Beran, Langenweißbach 2004, ISBN 3-937517-12-X.
  • Uwe Schirmer: Kunz von Kauffungen und der Prinzenraub zu Altenburg (1455). Strukturen eines spätmittelalterlichen Konfliktes. In: Zeitschrift für Historische Forschung, Bd. 32 (2005), Heft 3, S. 369–405, ISSN 0340-0174

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sächsischer Prinzenraub auf residenzschloss-altenburg.de Der Sächsische Prinzenraub zu Altenburg bei Residenzschloss-Altenburg.de.
  2. Steffen Winkler: Die historische Scheune in Callenberg und der sächsische Prinzenraub 1455. In: Schriftenreihe Sonderheft (Sagen und sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung), Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, Wilhelm von Mosen und Wilhelm von Schönfeld S. 6
  3. Steffen Winkler: Die historische Scheune in Callenberg und der sächsische Prinzenraub 1455 sowie Die Eichen bei Callenberg. In: Schriftenreihe Sonderheft (Sagen und sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung), Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, S. 6–7, Abb. 4 auf S. 40 Scheune mit Sitznischenportal als Teil des Rittergutes Callenberg
  4. Steffen Winkler: Die historische Scheune in Callenberg und der sächsische Prinzenraub 1455 sowie Die Eichen bei Callenberg. In: Schriftenreihe Sonderheft (Sagen und sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung), Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, S. 6–7, Abb. 4 auf S. 40 Scheune mit Sitznischenportal als Teil des Rittergutes Callenberg
  5. Steffen Winkler: „Die historische Scheune in Callenberg und der sächsische Prinzenraub 1455“ sowie „Die Eichen bei Callenberg“. Schriftenreihe Sonderheft, Sagen und sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung, Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, S. 6–7, Abb. 4 auf S. 40 Scheune mit Sitznischenportal als Teil des Rittergutes Callenberg
  6. Steffen Winkler: Schriftenreihe Sonderheft (Sagen und Sagenhafte Erzählungen aus Glauchau und Umgebung), Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, Glauchau, 1981, DDR, Literaturquellen S. 35