Wolfgang Wittrock

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Wolfgang Wittrock (* 1. Mai 1947 in Cuxhaven) ist ein deutscher Kunsthändler.

Ab 1968 arbeitete Wittrock im Düsseldorfer Kunsthandel. 1974 eröffnete er seine erste Galerie, in der er vor allem mit Fotografien und Druckgraphik handelte. 2001 gab er seine Ausstellungstätigkeit auf und zog nach Berlin, wo er weiterhin als Kunsthändler tätig ist. Zu den von ihm vermittelten Ankäufen zählen Max Beckmanns Reise auf dem Fisch für die Staatsgalerie Stuttgart und Ernst Ludwig Kirchners Frauen am Potsdamer Platz für die Nationalgalerie (Berlin).

Zu seinen wissenschaftlichen Arbeiten zählen das Werkverzeichnis zu Yves Tanguy und das Werkverzeichnis der Druckgraphik von Henri de Toulouse-Lautrec.

1995 gründete er zusammen mit Angelika Fessler-Möller (1919–2002), der Tochter von Ferdinand Möller, aus dem Verkaufserlös restituierter Gemälde[1] die Ferdinand-Möller-Stiftung, deren Vorstand er bis heute ist.[2] Ein Aufgabenschwerpunkt dieser Stiftung ist die Drittmittel-Finanzierung der seit 2003 an der Freien Universität Berlin angesiedelten Forschungsstelle „Entartete Kunst“.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Toulouse-Lautrec. The complete prints. 2 Bände, London: For Sotheby's Publications by P. Wilson Publishers 1985, ISBN 0-85667-192-4
  • Paul Gauguin, das druckgraphische Werk: Museum Villa Stuck, München, 29. November 1978 - 28. Januar 1979. München: Museum Villa Stuck 1978
  • mit Riva Castleman: Henri de Toulouse-Lautrec. Bilder der Belle Époque; Gemälde, Zeichnungen, Lithographien. [anlässlich der Ausstellung des Museum of Modern Art, New York, 1985] München: Prestel 1985, ISBN 3-7913-0730-4
  • (Red.) Akademierundgang 1950-1988. Eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst in der Bank, Düsseldorf, 22. August bis 9. September 1988. Düsseldorf: Deutsche Bank 1988
  • (hrsg.) Buchskulpturen = Book sculptures / Helfried Hagenberg. Ostfildern: Hatje Cantz 2012, ISBN 978-3-7757-3187-4

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Festschrift 2010 (PDF; 63 kB)
  2. Gründung und Aufgaben