X Multimedia System

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X Multimedia System
XMMS logo.svg
XMMS.png
Das X-MultiMedia-System
Basisdaten
Entwickler „X MultiMedia System Team“
Aktuelle Version 1.2.11
(16. November 2007)
Betriebssystem alle POSIX-kompatiblen (Linux/BSD/Unix-artig)
Programmiersprache C++
Kategorie Audioplayer
Lizenz GPL (Freie Software)
deutschsprachig ja
legacy.xmms2.org

Das „X MultiMedia System“ (XMMS) ist ein grafischer, freier Audioplayer für unixartige Betriebssysteme.

XMMS spielt abhängig von den installierten Plug-ins MP3, (Ogg)Vorbis, MOD, WAV, mp3PRO, MIDI und zahlreiche andere Audioformate wie zum Beispiel FLAC ab, ähnlich wie Winamp für Windows. Man kann mit XMMS auch Skins von Winamp 2 verwenden. Es ist auch möglich mittels MPlayer-Plugin Videos zu schauen (ähnlich Winamp 3).

Es existiert auch eine von allen grafischen Elementen befreite Version für die Kommandozeile namens noXMMS.

Ferner gibt es eine XMMS-Kontroll-API, xmmsctrl, die per C-Funktionen die Fernsteuerung von laufenden XMMS-Sitzungen aus anderen Programmen heraus erlaubt. Eine Dokumentation zu der Steuerungsschnittstelle liegt jedoch nicht vor und muss somit aus den vorliegenden Quelltexten hergeleitet werden. Weiterhin existiert auch eine XMMS-Kontrollschnittstelle speziell für das KDE-Panel „Kicker“ namens xmms-kde, die es erlaubt XMMS aus dem KDE-Panel zu steuern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stammbaum der XMMS-Abkömmlinge mit Zeitstrahl

Die Entwicklung begann 1997.[1] XMMS war zu Beginn seiner Entwicklung Closed Source und hieß X11Amp. Als PlayMedia Systems, Inc. Warenzeichen-Ansprüche anmeldete wurde es 1999 zu „X Multimedia System“/„XMMS“ umbenannt.[2] Mittlerweile unterliegt das Programm der GPL und ist somit freie Software.

XMMS2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Ende 2007 wird XMMS zugunsten des Nachfolgers XMMS2 nicht mehr weiterentwickelt.[3] Neben XMMS2 existieren noch die Abspaltungen BMPx und Audacious. XMMS2 ist die zweite Generation des Programms. XMMS2 implementiert ein Client-Server-Modell und ist mit einer Plug-in-Schnittstelle ausgerüstet. Es wurde von Grund auf neu entwickelt und baut nicht auf XMMS1 auf. Die aktuelle Version ist 0.8 DrO_o.[4] Wobei „DR“ für Developer Release steht und signalisieren soll, dass XMMS2 noch nicht reif für den Endanwender ist. Dennoch wurde es schon in einige Distributionen, beispielsweise Debian,[5] aufgenommen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: XMMS – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Patrick McFarland: From XMMS to Audacious: the history of a Winamp clone. In: Free Software Magazine Columns. 5. Dezember 2006, abgerufen am 16. März 2011 (englisch).
  2. Tobias Hieta: What ever happened to XMMS.ORG? In: Tobias weblog. 28. April 2010, abgerufen am 16. März 2011 (englisch).
  3. [1] Über XMMS2
  4. [2] Project Status XMMS2; Abgerufen am 24. Oktober 2014
  5. XMMS2 in Debian Lenny