Zürcher Schule der Konkreten

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Die Zürcher Schule der Konkreten ist eine schweizerische Kunstströmung der Malerei, die der Konkreten Kunst zuzuordnen ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Die Zürcher Schule der Konkreten ging in den dreissiger Jahren des 20. Jahrhunderts von der Kunstgewerbeschule Zürich (später: Schule für Gestaltung, heute: Zürcher Hochschule der Künste) aus und wirkte weltweit. Wichtige Impulse für die künstlerische Entwicklung erhalten die Konkreten von Wassily Kandinsky und Paul Klee.

Durch Max Bill erfuhr der Begriff folgende Erweiterung:

konkrete kunst nennen wir jene kunstwerke, die aufgrund ihrer ureigenen mittel und gesetzmässigkeiten - ohne äusserliche anlehnung an naturerscheinungen oder deren transformierung, also nicht durch abstraktion - entstanden sind. konkrete kunst ist in ihrer eigenart selbständig. sie ist der ausdruck des menschlichen geistes, für den menschlichen geist bestimmt, und sie sei von jener schärfe, eindeutigkeit und vollkommenheit, wie dies von werken des menschlichen geistes erwartet werden muss. konkrete malerei und plastik ist die gestaltung von optisch wahrnehmbarem. ihre gestaltungsmittel sind die farben, der raum, das licht und die bewegung... konkrete kunst ist in ihrer letzten konsequenz der reine ausdruck von harmonischem mass und gesetz. sie ordnet systeme und gibt mit künstlerischen mitteln diesen ordnungen das leben... sie erstrebt das universelle und pflegt dennoch das einmalige. sie drängt das individualistische zurück, zugunsten des individuums.

Max Bill[1]

Künstler der Zürcher Schule der Konkreten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Max Bill: konkrete kunst, in: Ausstellungskatalog Zürcher Konkrete Kunst, 1949.