Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie

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ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.
Logo
Sitz Frankfurt am Main
Gründung 1918
Präsident Michael Ziesemer[1]
Geschäftsführer Klaus Mittelbach
Mitglieder 1.600 (Stand: 2017, nach eigenen Angaben)
Website www.zvei.org

Der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. vertritt die wirtschafts-, technologie- und umweltpolitischen Interessen der mittelständisch geprägten deutschen Elektroindustrie. Nach eigenen Angaben hat der Verband 1.600 Mitglieder. Mit deutschlandweit 849.000 Beschäftigten (2016) und einem Gesamtumsatz von 179 Mrd. Euro (2016) ist die Elektroindustrie drittgrößter Industriezweig hinter dem Maschinenbau und der IT-Branche, noch vor der Automobilindustrie. Mit noch einmal 704.000 Mitarbeitern weltweit ist ihre Wertschöpfung am stärksten global vernetzt. Jährlich wendet die Branche 16,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung auf.[2][3]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitz ist Frankfurt am Main. Es gibt Büros in Berlin und Brüssel. Über seine Arbeitsgemeinschaft EuropeElectro ist der ZVEI auch mit einem Büro in Peking vertreten.

Der Verband arbeitet mit nationalen Wirtschaftsverbänden und Organisationen, europäischen Branchen- und Fachverbänden sowie internationalen Organisationen zusammen. Im BDI, dem Bundesverband der Deutschen Industrie e. V., ist der ZVEI das zweitgrößte Mitglied. Außerdem ist er Mitglied bei ORGALIME, dem europäischen Dachverband der ingenieurstechnischen Industrien. Weiterhin beteiligt sich der ZVEI in der Deutschen TV-Plattform und in der Plattform Industrie 4.0. Der Verband ist in 22 Fachverbände untergliedert. Die Fachverbände umfassen alle Mitgliedsunternehmen, die jeweils im gleichen Marktsegment tätig sind. Dabei kann es vorkommen, dass ein Mitglied aufgrund seines Angebotsspektrums auch mehreren Fachverbänden angehört. Daneben unterhält der ZVEI neun Landesstellen. Sie vertreten die Interessen der Elektroindustrie gegenüber den jeweiligen Landesregierungen.[4]

Präsident und Geschäftsführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Juni 2014 ist Michael Ziesemer Präsident des ZVEI. Ziesemer ist Vizepräsident des Verwaltungsrats der Endress+Hauser Gruppe. Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung ist seit 2008 Klaus Mittelbach.

Website Licht.de[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband betreibt die Website licht.de. Diese informiert über Beleuchtung und Lichttechnik sowie über Richtlinien und DIN-Normen, die bei professionellen Lichtlösungen beachtet werden müssen. Der Verband gründete 1970 die Fördergemeinschaft Gutes Licht (FGL), die die Website als Informationsportal betreibt und der 140 FGL-Mitgliedsunternehmen angehören.[5] Dennoch gibt die Initiative an, angeblich herstellerneutral zu informieren. Die Schriftenreihe „licht.wissen“ umfasst aktuell 20 Titel. Jede Ausgabe widmet sich einer bestimmten Lichtanwendung: beispielsweise in Schulen, Krankenhäusern oder Büros, aber auch in Museen oder Straßen.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ziesemer neuer ZVEI-Präsident, in: Handelsblatt, Nr. 120 vom 26. Juni 2014, S. 46.
  2. https://www.zvei.org/verband/daten-fakten/aufgaben-und-ziele/allgemein/
  3. https://www.zvei.org/presse-medien/publikationen/zvei-benchmarking-forschungs-entwicklung-innovationen-und-patente-der-deutschen-elektroindustrie-im-branchenvergleich/
  4. https://www.zvei.org/presse-medien/publikationen/zvei-jahresbericht-20132014/
  5. Licht-Portal der Fördergemeinschaft Gutes Licht. baunetzwissen.de