Zaghkadsor

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Zaghkadsor
Ծաղկաձոր
Staat: ArmenienArmenien Armenien
Provinz: Kotajk
Koordinaten: 40° 32′ N, 44° 42′ OKoordinaten: 40° 32′ N, 44° 42′ O
Höhe: 1800 m
 
Einwohner: 1.608 (2009)
Zeitzone: UTC+4
 
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Artur Harutjunjan[1] (HHK)
Webpräsenz:
tsakhkadzor.am (arm., deu., eng., frz., russ.)
Zaghkadsor (Armenien)
Zaghkadsor (40° 31′ 33″ N, 44° 41′ 58″O)
Zaghkadsor

Zaghkadsor (armenisch Ծաղկաձոր; auch Zachkadsor von russisch Цахкадзор) ist eine Stadt in Armenien, etwa 50 Kilometer nördlich von Jerewan in der Provinz Kotajk. Im Jahr 2009 zählte die Stadt 1608 Einwohner.[2]

Ortslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zaghkadsor befindet sich zirka 1800 Meter über dem Meeresspiegel am Fuße des 2821 Meter hohen Berges Teghenis und ist das armenische Skilaufzentrum (Saison von Mitte September bis Mitte April).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im frühen Mittelalter war die Stadt Stammsitz der Familie Waradschnuni, den Forstmeistern der Arsakiden. Ihr entstammt unter anderem der byzantinische General Philaretos Brachamios. Vom 17. Jahrhundert bis 1947 trug der Ort den Namen Daratschitschag.

Zu sowjetischen Zeiten wandelte sich Zaghkadsor zu einer modernen Stadt; 1984 erhielt sie Stadtrechte. Sie wurde zum Ferienort und Touristenziel ausgebaut. Im April 2015 wurde in Zaghkadsor die Schach-Mannschaftsweltmeisterschaft der Herren ausgetragen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine bedeutende Sehenswürdigkeit ist das Kloster Ketscharis mit einer Kuppelkirche vom Anfang des 11. Jahrhunderts, die dem armenischen Nationalheiligen Gregor dem Erleuchter gewidmet ist.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Zaghkadsor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.tsakhkadzor.am/de/2013-08-02-09-53-07/mayors (Abruf 4. Januar 2020)
  2. Kotayk Marz auf der Website des Nationalen Statistikdienstes der Republik Armenien (englisch, armenisch; PDF-Datei)