Zahnärztliche Mitteilungen

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Zahnärztliche Mitteilungen − zm

Beschreibung Zahnärztliche Fachzeitschrift
Verlag Deutscher Ärzte-Verlag
Erstausgabe 1910
Erscheinungsweise zweimal im Monat
Verkaufte Auflage
(ivw 4/2010)
83.651 Exemplare
Chefredakteur Dr. Uwe A. Richter
Redaktionssitz
10117 Berlin
Behrenstr. 42
Herausgeber Bundeszahnärztekammer
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung
Weblink www.zm-online.de
Artikelarchiv Alle Ausgaben der zm
ISSN 0341-8995

Zahnärztliche Mitteilungen (zm) ist eine zahnärztliche Fachzeitschrift, die von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) herausgegeben und vom Deutschen Ärzte-Verlag produziert wird.

Bezugskreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder in Deutschland tätige Zahnarzt oder der in Deutschland seinen Wohnsitz hat und Mitglied seiner Landeszahnärztekammer ist (rund 73.000), erhält die Zeitschrift im Rahmen seiner Mitgliedschaft.[1] Das Zeitungsbezugsgeld ist mit seinem Kammerbeitrag (ca. 300 € im Quartal) abgegolten. Der Bezugspreis für sonstige Abonnenten beträgt jährlich 168 € (Einzelheft 7 €).

Erscheinungsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zm erscheint zweimal monatlich, jeweils am 1. und 16. des Monats und enthält gesundheitspolitische, zahnmedizinische und allgemeinmedizinische Themen. Sie ist darüber hinaus ein wichtiges Druckerzeugnis für Anzeigen im zahnärztlichen Bereich in Deutschland. Neben Produktanzeigen enthält die zm einen Stellenmarkt für zahnärztliche Assistenten und zahnmedizinische Fachangestellte, mit und ohne Weiterbildung. Ferner sind Rubriken zur Praxissuche und zu Praxisverkäufen enthalten.

Redaktioneller Teil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zm ist das zentrale Mitteilungsblatt der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) für Zahnärzte. Sie informiert über gesundheitspolitische Entwicklungen ebenso, wie über standespolitische Themen, die bundesweite Bedeutung haben.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hierzu zählen Berichterstattungen von der Bundesversammlung der BZÄK und der Vertreterversammlung der KZBV. Hinzu kommen regelmäßige Statements der obersten Standesvertreter zu gesundheitspolitischen Themen. Die zm berichtet und kommentiert neue Gesetze mit Relevanz für das Gesundheitswesen. Gastkommentare und Berichte aus den Ministerien ergänzen den politischen Teil.

Fortbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jede Ausgabe widmet sich einem speziellen aktuellen Fortbildungsbereich. Ergänzt wird dieser Teil durch Repetitorien und allgemeinmedizinischen Artikeln mit zahnärztlicher Relevanz.

Identifizierung von Personen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der zm kommt eine wichtige Rolle im Bereich der Polizeiarbeit zu: Sind Leichen unbekannt und/oder unkenntlich, ist das Gebiss oft die einzige Möglichkeit zur Identifikation, denn es ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Zu diesem Zweck werden Gebissbeschreibungen, Besonderheiten (z. B. Zahnfehlstellungen) und oft auch Röntgenaufnahmen von der Polizei veröffentlicht, in der Hoffnung, dass ein Zahnarzt den Gebissstatus als den eines seiner Patienten wiedererkennt.

Webauftritt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergänzend zum Printerzeugnis wird auf der Website der zm tagesaktuell über alle relevanten Themen rund um die zahnärztliche Berufsausübung berichtet. Hierzu gehört ein eigener Bereich für Jungzahnärzte, um diesen den Start ins Berufsleben zu erleichtern. Im Videobereich sind unter der Bezeichnung zm-tv Kurzvideos sowohl zu fachlichen, als auch gesundheitspolitischen Themen abrufbar. Online-Umfragen und Ankündigungen von Fortbildungsveranstaltungen ergänzen das Angebot.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste Jahrgang erschien 1910. Nach Verlagsangaben beträgt die Druckauflage 83.651 (Stand 2010) und die verbreitete Auflage 79.772.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundeszahnärztekammer, Zahnärztezahlen