Zahrensdorf

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit Zahrensdorf in der Gemeinde Kloster Tempzin. Zum gleichnamigen Ortsteil von Neu Gülze siehe: Neu Gülze.

Koordinaten: 53° 45′ 31″ N, 11° 40′ 24″ O

Zahrensdorf
Höhe: 23 m
Fläche: 14,03 km²
Einwohner: 313 (31. Dez. 2014)
Bevölkerungsdichte: 22 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2016
Postleitzahl: 19412
Vorwahl: 038483

Zahrensdorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Kloster Tempzin im Norden des Landkreises Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahrensdorf liegt im Norden des Landkreises Ludwigslust-Parchim entlang des Mühlenbaches. Im Nordosten des Ortsgebietes liegt der Tempziner See und im Norden der Große Steedersee. Im Westen grenzt Zahrensdorf an den Neuhofer See und im Süden an den Keezer See. Auf halber Strecke zwischen Neuhofer See und Tempziner See liegt das Feuchtgebiet Werdermoor. Höchster Punkt ist eine namenlose Anhöhe im Süden mit 67,2 m ü. HN.

Durch den Norden des Ortsgebietes führt die Bahnstrecke Bad Kleinen–Rostock, es gibt aber keinen Haltepunkt. Über die östlich gelegene B 192 erreicht man über den Anschluss Zurow (Entfernung 15 km) der Ostseeautobahn A 20 (LübeckStettin). Die nächstgrößeren Städte sind mit Brüel (vier Kilometer) und Warin (sechs Kilometer) nicht weit entfernt.

Zu Zahrensdorf gehört eine vollständig bewaldete, vom Landkreis Nordwestmecklenburg umschlossene Exklave. Neben Zahrensdorf gehört noch Tempzin[1] zum Ortsgebiet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie wird 1238 und das Kloster Tempzin erstmals 1222 urkundlich erwähnt. Bis zum Jahre 1316 gehörte es Heinrich, Fürst von Mecklenburg, dann dem Geschlecht derer von Plessen. Vom Jahr 1405 bis zur Säkularisierung 1555 gehörte das Gebiet dem Kloster Tempzin. Von 1794 bis zum Zweiten Weltkrieg gehörte Zahrensdorf zum Großherzogtum Mecklenburg. Nach 1945 gehörte es erst zum Land Mecklenburg und dann von 1952 bis 1990 zum Bezirk Schwerin. Zum 1. Januar 2016 wurde die Gemeinde Zahrensdorf aufgelöst und bildete mit Langen Jarchow die neue Gemeinde Kloster Tempzin.[2]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Kloster Tempzin (Gemeinde)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. § 1 der Hauptsatzung (PDF; 235 kB) der ehemaligen Gemeinde
  2. Amtsblatt Sternberger Seenlandschaft Nr. 11/2015 S. 15/16, abgerufen am 31. Dezember 2015

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zahrensdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien