zenith (Magazin)

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zenith
Fachgebiet Orient, Naher Osten, Südasien, Islam, Wirtschaft, Kultur und Internationale Politik
Sprache deutsch
Verlag Deutscher Levante Verlag
Erstausgabe 1999
Erscheinungsweise vierteljährlich
Verkaufte Auflage
(2014 [1])
8.000 Exemplare
Herausgeber Candid Foundation gGmbH
Geschäftsführer Jörg Schäffer
Weblink www.zenithonline.org
Artikelarchiv [2]
ISSN 1439-9660Vorlage:Infobox Publikation/Unspezifische ISSN-Angabe
ZDB 2003642-5

zenith ist ein unabhängiges deutsches Fachmagazin, das sich mit der arabisch-islamischen Welt beschäftigt.

Das deutschsprachige Magazin erscheint vierteljährlich und befasst sich mit Themen der Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft des Nahen Osten, Nordafrikas, Süd- und Zentralasiens und mit der muslimischen Welt überhaupt.

Redaktionell und wirtschaftlich unabhängig wird Zenith vom Deutschen Levante Verlag GmbH in Berlin verlegt. Das Magazin zenith wird von der gemeinnützigen Candid Foundation gGmbH [2] herausgegeben. Verantwortlicher im Sinne des Pressegesetzes ist Chefredakteur Daniel Gerlach.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Magazin wurde im Sommer 1999 von Studenten der Islamwissenschaft in Hamburg als Non-Profit-Projekt gegründet. Inzwischen verfügt zenith über ein ausgedehntes Netzwerk aus Journalisten und Fachautoren. Die Redaktion verfügt unter anderem über Mitarbeiter in Hamburg, Berlin, Beirut, Paris, London, Kairo, Dubai, Jakarta, Tel Aviv und verschiedenen deutschen Städten.

Im Oktober 2012 fand ein Relaunch des Magazins zenith statt, seitdem fällt der Zusatz „Zeitschrift für den Orient“ weg. Neben dem Magazin produzieren Verlag und Redaktion die Online-Plattform, auf der aktuelle Beiträge zu „zenith-Themen“ veröffentlicht werden. Seit Frühjahr 2015 ist die Zeitschrift zenith Organ der gemeinnützigen Candid Foundation gGmbH.[3] Die hinter dem Magazin stehende Candid Foundation organisiert auch zenith Talk, den zenith Fotopreis und konzipiert Events und Konferenzen weltweit.

Ziele, Inhalte und Strukturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Frühjahr 2000 wurde der Verein „forum zenith e.V.“ gegründet. Bis 2008 trat der Verein auch als Verleger der Zeitschrift zenith auf. Inzwischen widmet sich der Verein vornehmlich der inhaltlichen Gestaltung der Zeitschrift und der Förderung junger Journalisten und Fotografen. Das Magazin bezeichnet sich selbst als Plattform für jungen, kritischen, alternativen Journalismus über eine Region, deren Bild von „Krisenberichterstattung, Vorurteilen und ideologisch verhärteten Positionen“ geprägt ist und will der deutschsprachigen Berichterstattung zusätzliche Facetten geben.

Obwohl zenith auch Fachbeiträge veröffentlicht, besteht die Redaktion nach eigener Auskunft auf journalistischen Stil und Gestaltung. Während zenith sich selbst vor allem als Fachmagazin bezeichnet, spricht die Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) von zenith als einer Publikumszeitschrift.

2008 gründeten drei der sechs Herausgeber, Daniel Gerlach, Jörg Schäffer und Veit Raßhofer, die „Deutsche Levante Verlag GmbH“, um das regelmäßige Erscheinen des Magazins zu gewährleisten. Der Verein „forum zenith e.V.“ stellt den Beirat des Verlages und wacht laut Gründungsvereinbarung darüber, dass zenith „der Information verpflichtet bleibt und kein PR-Instrument für Unternehmen, Staaten oder öffentliche Personen wird“. Kooperationen und Partnerschaften mit anderen Medien und Organisationen dürfen das Magazin demnach nicht in seiner journalistischen Qualität, seiner redaktionellen Freiheit und der Ausübung seiner selbst auferlegten Informationspflicht beschränken. zenith ist Medienpartner von Spiegel Online, Die Welt, Goethe-Institut, Bertelsmann-Stiftung und Deutsche UNESCO-Kommission.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zenith Mediadaten 2014. Abgerufen am 19. Januar 2015.
  2. CANDID Foundation gGmbH
  3. CANDID Foundation gGmbH