Zentrale Sensitivierung

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Das Konzept der Zentralen Sensitivierung beschreibt die veränderte Aktivität der Neuronen, die im Zentralen Nervensystem Schmerz verarbeiten, wodurch Schmerzen verstärkt werden (Hyperalgesie) und auch normalerweise nicht-schmerzhafte Reize wie Berührungen Schmerz auslösen (Allodynie). Zentrale Sensitivierung trägt wahrscheinlich bei verschiedenen Krankheiten zur Aufrechterhaltung chronischer Schmerzen bei. Dazu gehören die Rheumatoide Arthritis und die Arthrose, Fibromyalgie, Kopfschmerzen, Neuropathische Schmerzen, komplexe regionale Schmerzsyndrome und Schmerzen nach einer Operation.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Clifford J. Woolf: Central sensitization: Implications for the diagnosis and treatment of pain. In: Pain. Band 152, Supplement, März 2011, ISSN 0304-3959, S. S2–S15, doi:10.1016/j.pain.2010.09.030, PMID 20961685, PMC 3268359 (freier Volltext) – (wkhealth.com [abgerufen am 6. Juni 2018]).
    Alban Latremoliere, Clifford J. Woolf: Central Sensitization: A Generator of Pain Hypersensitivity by Central Neural Plasticity. In: The Journal of Pain. Band 10, Nr. 9, September 2009, ISSN 1526-5900, S. 895–926, doi:10.1016/j.jpain.2009.06.012, PMID 19712899, PMC 2750819 (freier Volltext) – (elsevier.com [abgerufen am 6. Juni 2018]).