Zohre Esmaeli

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Zohre Esmaeli präsentiert am 5. November 2011 afghanische Mode während der „Afghanischen Nacht“ in Bad Kreuznach auf Einladung des Vereins „Afghanistan - Hilfe, die ankommt“.

Zohre Esmaeli (* 1985 in Kabul) ist ein in Berlin lebendes afghanisches Model.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geboren in Kabul, Afghanistan, floh Esmaeli 1999 gemeinsam mit ihrer Familie aus Afghanistan nach Deutschland. Sie wohnte zuerst in Kassel und besuchte die dortige Schule.

Als Model wurde sie von der damaligen Miss Hessen in einem Modegeschäft entdeckt, die sie an einen Fotografen vermittelte.[1]

Mit achtzehn ließ sie Bilder von sich machen und arbeitete mit einer Modelagentur zusammen. Neben Modestrecken mit Vogue und Cosmopolitan, sowie anderen bekannten Modemagazinen ist sie oft in New York und anderen Modemetropolen.

Seit 2017 ist Esmaeli das Gesicht der Standortkampagne der Bundesregierung Deutschland - Land der Ideen.[2]

Soziales Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Esmaeli unterstützt den Verein Afghanistan - Hilfe die ankommt e.V. in Bad Kreuznach. Sie ist Botschafterin des gemeinnützigen Vereins 'Save Society', welchen sie mitgegründet hat.[3] Im November 2015 hat Zohre Esmaeli ihr eigenes Projekt 'Culture Coaches' vorgestellt[4], welches die dauerhafte Eingliederung von Flüchtlingen zum Ziel hat und von der Bürgerstiftung Berlin unterstützt wird.[5] Mit Hilfe der Bürgerstiftung gründete sie die Zohre Esmaeli Stiftung. Um aktiv „Kindern in Not“ zu helfen, gestaltete sie selbst einen Buddy Bären, der bei einer großen Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten ihrer Stiftung versteigert wurde.[6]

2014 wurde Esmaeli zur Botschafterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ernannt.[7]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zohre Esmaeli, Barbara Opitz, Kuno Kruse: Meine neue Freiheit. Von Kabul über den Laufsteg zu mir selbst. 1. Auflage. Bastei Lübbe, Köln 2014, ISBN 978-3-404-60772-3.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zohre Esmaeli – Sammlung von Bildern
  • Website von Zohre Esmaeli (Biographier, Bilder, Charity, Medienauftritte)

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Barbara Opitz, Kuno Kruse, Benne Ochs: Zohres langer Weg ins Licht. In: Stern, Nr. 11/2013. 7. März 2013, S. 134–144.
  2. Julia Schaaf: Ihr Pathos hat nichts mit falschem Nationalstolz zu tun, in: Frankfurter Allgemeine Magazin, Mai 2017, S. 22.
  3. Save Society: Zohre Esmaeli
  4. Anita Tillmann lädt Prominente zum „Refugee Fundraising“-Dinner ein, Berliner Morgenpost
  5. Zohre Esmaelis Projekt Culture Coaches
  6. Berliner Morgenpost, 5. November 2016: „Bären für den guten Zweck“
  7. Runder Tisch der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum Themenjahr gegen Rassismus