Vogue (Zeitschrift)

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VOGUE
Logo der Vogue
Beschreibung Modezeitschrift
Sprache Deutsch
Verlag Condé Nast Verlag (Deutschland)
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2016)
117.370 Exemplare
Verbreitete Auflage (IVW 1/2016) 120.438 Exemplare
Reichweite (AWA 2015) 1,43 Mio. Leser
Chefredakteurin Christiane Arp
Herausgeber Moritz von Laffert
Weblink vogue.de
ZDB 602066-5

Die Vogue (in eigener Schreibweise VOGUE) ist eine international verbreitete Frauenzeitschrift, die traditionell einen starken Einfluss auf die weltweite Mode hat. Es ist ein Auszeichnung für Models, Modeschöpfer und Fotografen, wenn sie in der Vogue veröffentlicht werden. 1892 erschien die erste Ausgabe in den USA, herausgegeben von Arthur Baldwin Turnure. Nach dessen Tod, kaufte 1909 Condé Montrose Nast die Vogue.[1] Bis heute wird Vogue von Condé Nast Verlag bzw. in Lizenz verlegt. Derzeit werden in 21 Ländern weltweit eigenständige Ausgaben von Vogue herausgegeben. Wesentlich beteiligt am Erfolg in den letzten 50 Jahren waren neben dem künstlerischen Direktor Alexander Liberman die Chefredakteurinnen Diana Vreeland und Anna Wintour.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwerpunkt des monatlich erscheinenden Magazins (im Format 213 × 277) sind die aufwändig inszenierten Fotostrecken bekannter Fotografen mit der neuesten exklusiven Damenmode. Fotografen wie Irving Penn, Adolphe de Meyer, Edward Steichen, Man Ray, George Hoyningen-Huene, Horst P. Horst, Helmut Newton, Peter Lindbergh, Peter Beard und Karl Lagerfeld haben für die Vogue gearbeitet. Daneben enthält das Magazin redaktionelle Beiträge zu Design, Architektur, Prominenten, Kultur, Reisen, Unterhaltung sowie Horoskope. Mindestens der halbe Heftumfang besteht aus Werbeanzeigen und Promotions internationaler Hersteller von Markenmode und Kosmetik.

Zielgruppe des Magazins waren und sind wohlhabende Kundinnen ab etwa 29 Jahren, die sich am gängigen Schönheitsideal orientieren. Die größten Konkurrenzmagazine sind Harper’s Bazaar und Elle.

Ausgaben und Chefredakteure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cover der US-amerikanischen Ausgabe

Derzeit erscheinen in 21 Ländern individuelle Ausgaben der Vogue, in zahlreiche weitere werden diese exportiert. [2]

Nordamerika
Südamerika
Europa
Asien
Ozeanien

Vogue in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Ausgabe der Vogue erschien erstmals vom April 1928 bis Oktober 1929 mit Verlagssitz in Berlin. Seit August 1979 wird sie wieder monatlich vom Verlagsstandort München herausgegeben. Für die deutsche Ausgabe ist seit 2003 Christiane Arp als Chefredakteurin verantwortlich, Vorgängerinnen waren unter anderem Angelica Blechschmidt und Christa Dowling.

Seit 2001 gibt es in Deutschland die begleitende Internetpräsenz vogue.de; der Redaktionssitz ist ebenfalls in München. [3]

Mit der Oktober-Ausgabe 2009 feierte die deutsche Vogue ihr 30-jähriges Bestehen.[4] Zum Jubiläum erschien das Magazin mit drei rekordträchtigen Ausgaben mit insgesamt 2196 Seiten. Karl Lagerfeld, Bruce Weber und Peter Lindbergh waren für jeweils eine Ausgabe Co-Chefredakteure.

1997 kam die deutsche GQ auf den Markt, die aus der deutschen „Männer Vogue“ hervorging.[5]

VOGUE Business[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweimal jährlich, mit den April- und Oktoberausgaben von Vogue, erscheint das Extraheft Vogue Business mit Themen für die Geschäftsfrau. Themenschwerpunkt sind Porträts erfolgreicher Unternehmerinnen sowie News zu Mode, Kunst und Kultur.[6]

VOGUE Events[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland

VOGUE Salon Der Vogue Salon ist eine von VOGUE-Chefredakteurin Christiane Arp 2011 ins Leben gerufene Initiative zur Förderung junger deutscher Modedesigner und findet zweimal pro Jahr während der Mercedes-Benz Fashion Week in Berlin statt.[7] Der VOGUE Salon bietet handverlesenen Nachwuchs-Modedesignern bis zu vier Saisons lang eine Bühne, ihre Kollektionen einem internationalen Fachpublikum aus Einzelhändlern, Einkäufern und Journalisten vorzustellen, und die für den kommerziellen Erfolg essentiellen Beziehungen zum Handel zu knüpfen. Der Vogue Salon findet im Rahmen der Gruppenausstellung der Berliner Mode Salons im Kronprinzenpalais in Berlin statt.[8]

International

VOGUE Fashion's Night Out

Unter dem Motto "A Global Celebration of Fashion" initiiert VOGUE eine internationale Shopping-Initiative, die weltweit in 19 Ländern und 23 Städten veranstaltet wird.[9]

In Deutschland findet die Shopping-Initiative seit 2009 statt.[10] In Berlin 2009 gestartet, findet die VOGUE Fashion's Night Out seit 2011 auch in Düsseldorf statt. Neu ist seit 2015 auch Wien als Austragungsort der Shopping-Nacht.[11] Bei der Fashion's Night Out haben Modeboutiquen und Department Stores bis Mitternacht geöffnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Norberto Angeletti, Alberto Oliva: In Vogue: the illustrated history of the world's most famous fashion magazine. Rizzoli, New York 2006, ISBN 0-8478-2864-6

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gretel Werner Zeitschriften à la mode. in Europäische Moderne. Buch und Graphik aus Berliner Kunstverlagen. Reimer, 1989, S. 200.
  2. VOGUE international Abgerufen am 10. Juni 2016.
  3. [1] Abgerufen am 10. Juni 2016.
  4. Es ist so Chanel! Abgerufen am 10. Juni 2016.
  5. GQ Gentlemen's Quarterly erscheint erstmal in Deutschland Abgerufen am 10. Juni 2016.
  6. VOGUE Business Abgerufen am 10. Juni 2016.
  7. VOGUE Salon Abgerufen am 10. Juni 2016.
  8. Der Berliner Modesalon Abgerufen am 10. Juni 2016.
  9. Vogue Fashion's Night Out Abgerufen am 10. Juni 2016.
  10. Fashion's Night Out Deutschland Abgerufen am 10. Juni 2016
  11. VOGUE bringt globale Shopping-Nacht erstmals nach Wien: VFNO-Hotspots rund um das Wiener „Goldene Quartier“ Abgerufen am 10. Juni 2016.