Zoran Dobrić

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Zoran Dobrić

Zoran Dobrić (* 14. August 1960 in Smederevo, Jugoslawien) ist Journalist und lebt seit 1988 in Wien, Österreich.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zoran Dobrić arbeitete zunächst als Radioreporter und Moderator beim heimischen Sender "Radio Smederevo". Nach seinem Umzug nach Österreich war er von 1991 bis 2003 als Reporter für die ORF-Sendungen "X-Large", "Willkommen Österreich" und "Journal-Panorama" tätig. Danach arbeitete er drei Jahre bei österreichischen Privatsendern. Von 2006 bis Juni 2016 war Dobrić als Reporter beim ORF Chronik-Wochenmagazin "Thema" und Polit-Magazin "Report" beschäftigt. Seit Juli 2016 ist Dobrić bei ORF-"Religion und Wissenschaft" tätig.

Am 28. Mai 2009 erhielt Dobrić für seinen Thema-Beitrag zum Mordfall Raven Vollrath aus der Hand von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer den Robert-Hochner-Preis, der von der österreichischen Journalistengewerkschaft seit 2005 vergeben wird. Die Jury begründet dies unter anderem wie folgt: Durch journalistische Beharrlichkeit und Präzision von Zoran Dobric wurden die schweren Ermittlungsfehler der Tiroler Polizei und Staatsanwaltschaft rund um den Tod des Saisonarbeiters Raven Vollrath aufgedeckt und der bereits eingestellte Fall wieder aufgerollt.[1]

2011 erhielt Dobrić für seine Beiträge zum Thema „Kirche und Opfer“ und „Klasnic-Kommission“, sowie sein langjähriges journalistisches Eintreten für die Rechte sozialer Minderheiten und gesellschaftlicher Randgruppen den Prof. Claus Gatterer-Preis.[2]

2012 wurde Zoran Dobrić für die ORF-Reportage Die vergessenen Kinder von Kiew und Odessa mit dem „Journalistenpreis von unten“ der österreichischen Armutskonferenz ausgezeichnet. „Besonders beeindruckend fand die Jury, wie Zoran Dobric die Fußballeuropameisterschaft in der Ukraine mit der Situation von Straßenkindern gegengeschnitten hat.“

Mit der Fernsehreportage „Die Balkanroute – Auf der Flucht“ wurde Zoran Dobrić für den Europäischen CIVIS Fernsehpreis 2016 und für den österreichischen Dr. Karl Renner Publizistikpreis 2015 nominiert.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Archivlink (Memento vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)
  2. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110504_OTS0076/prof-claus-gatterer-preis-2011-geht-an-orf-redakteur-zoran-dobric-von-thema-bild
  3. Nominierungen bei civismedia.eu